Thalheim
Gesang und Lustspiel mit viel Herzblut – Gemischter Chor begeistert

Der Gemischte Chor Thalheim ist bekannt für sein positives Engagement im Rahmen des Gesangs und der Dorfgemeinschaft. Am Wochenende hat er das Publikum überzeugt. Zu Turbulenzen kam es im Einakter «Goldigi Hochzyt».

Max Weyermann
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Kräftiger Applaus: Der Gemischte Chor steht gemeinsam mit der Singschar auf der Bühne. mw

Kräftiger Applaus: Der Gemischte Chor steht gemeinsam mit der Singschar auf der Bühne. mw

Max Weyermann

Der Gemischte Chor Thalheim besteht seit 1986 und zählt heute 26 aktive Mitglieder. Die Besucher hatten die Wahl zwischen dem Unterhaltungsabend und der anderntags folgenden Nachmittagsaufführung. Für den gelungenen Auftakt mit erfrischenden Vorträgen erhielt die aus Schülern der 1. bis 8. Klasse bestehende «Thalner Singschar» kräftigen Applaus. Den Abschluss dieses einleitenden Teils bildete das an die Melodie des helvetischen Ohrwurms «Luegid vo Bärge und Tal» angelehnte «Lueg emal abe is Tal», wobei die dritte Strophe zusammen mit dem Gemischten Chor gesungen wurde und als Übergang zu dessen Programm diente.

Dieses umfasste acht weitere Evergreens, von Rocco Granatas ewig junger «Marina» bis hin zum Gospel «Amen». Dazwischen erklangen die beliebten Schlager «Aber dich gibt’s nur einmal für mich», «Champs Elysées», Nicoles einstiges Eurovisions-Siegerlied «Ein bisschen Frieden» und das Thema «My heart will go on» aus dem Titanic-Film.

Zum Ausklang traten eine Kleingruppe mit dem Trio-Eugster-Hit «O läck du mir» und der wieder vollzählige Gemischte Chor zusammen mit der Singschar mit dem temperamentvollen Song «Fiesta Mexicana» in Aktion. Zwischen den einzelnen Darbietungen warteten Chormitglieder mit originellen Sketches auf. Das Publikum spendete den Mitwirkenden – von den beiden Chören über deren Leiterin Jolanda Wettstein bis hin zum aus Zürich angereisten Keyboarder Dani Burri – für ihre überzeugende Leistung den verdienten Beifall.

Nach der Pause öffnete sich der Vorhang für den Einakter «Goldigi Hochzyt» von Maya Gmür. Das Stück dreht sich um das Ehepaar Max und Anna Huber (alias Heinz Däster und Ruth Weniger), welches vor dem 50-Jahr-Ehejubiläum steht. Während seine Frau zusammen mit Freundin Julia Schneider (Verena Rotschi) auf Shoppingtour geht, müssen Max und sein Freund Köbi Schneider unerwartet als Babysitter für die Kleine von Tochter Gabi Huber (Christine Deubelbeiss) herhalten. Gleichzeitig trifft in der Wohnung die attraktive Diana (Annett Faust) ein, welche von der Familie als herbestellte Liebesdienerin gehalten wird.

Die Turbulenzen lösen sich in Minne auf, als Max seiner Anna erklärt: «Diana habe ich doch nur für private Tanzstunden engagiert, weil ich dich zu unserer Goldenen Hochzeit überraschen wollte. Ich möchte mich eben mit dir endlich auf meinen eigenen Füssen im Takt bewegen können!» Das zum Happy End auf dem Programm stehende Tänzchen in Ehren zeigte die Fortschritte von Max deutlich.

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