Brugg
Genietruppe zeigte am Tag der Angehörigen ihr Können

Nico Jungo, Oberst im Generalstab und Kommandant der Genie UOS/RS 73 und des Waffenplatzes Brugg, konnte mehr als 3000 Besucherinnen und Besucher willkommen heissen.

Louis Probst
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Tag der Angehörigen
13 Bilder
UNd das Element der Schwimmbrücke schwimmt
Applaus für Swiss Army's next Top-Model
Schulkommandant Oberst i Gst Nico Jungo hat sich unters Publikum gemischt
Die Motorenleistung ist auch auf dem Wasser ein Thema
Ein vielfältiges Programm erwartet die Gäste am Tag der Angehörigen
Elemente für die Feste Brücke 69 über dem Strängli werden eingebaut
Der Vorbeimarsch der Truppe gehört zum Programm
Sappeure demonstrieren, wie ein Steg gebaut wird
Mode- und Männerschauschau der Army in Brugg
Auch Frauen interessieren sich für die Sprengtechnik
Keine Angst, die Stege der Sappeure tragen
Auch das gehört am Tag der Angehörigen dazu, ein Geniesoldat im Schaukeldienst

Tag der Angehörigen

Loouis Probst

Tagwache 5.30 Uhr: Für Sappeur Christian Kapoun aus Seon und seine Kameraden von der Genie UOS/RS 73 in Brugg – und für viele Angehörige der Soldaten – hiess es am Samstag früh aufstehen. Das Militär hatte gerufen und sehr viele – Väter, Mütter Grossmütter und Grossväter und natürlich Freundinnen – kamen, um hautnah zu erleben, was ihre Lieben im Militär so treiben. Kapoun freute sich: «Meine Freundin und meine Familie sind gekommen. Und sogar unser Nachbar, der früher selber bei den Sappeuren gewesen ist.»

Eine vielseitige Show geboten

Es gab allerhand zu sehen. Auf grosses Interesse stiess natürlich der spektakuläre Einsatz der Schwimmbrücke. Ein Besucher meinte angesichts der vielen Leute auf dem neuen Aaresteg besorgt: «Der Steg muss evakuiert werden.»

«Aeggschen» der etwas andern Art war beim Bau einer «Festen Brücke 69» über das Strängli zu verfolgen, bei dem auch Christian Kapoun mitwirkte. Immerhin sind die einzelnen Elemente, die von Hand bewegt werden, bis zu knapp 300 Kilo schwer.

Aber auch der geschickte Umgang der Sappeure mit Axt und Säge konnte bewundert werden. Das zeigten kunstvolle Stegkonstruktionen über ein Gewässer, in dem munter die Frösche quakten.

Bei aller Professionalität und Ernsthaftigkeit war ein gewisses Augenzwinkern nicht zu übersehen. Sei das bei einer Modeschau -- die ob der Vielfalt der heutigen Tenues wohl das eine oder andere ältere Semester ins Sinnieren gebracht haben dürfte – oder beim «River Rafting» in der Schlauchbootschaukel für die jüngsten Gäste. Überall wurde das persönliche Motto des Schulkommandanten spürbar: «Ehrliche und bodenständige Arbeit zahlt sich aus.»

Nach nunmehr absolvierten 13 Wochen nähert sich für die jungen Soldaten die Rekrutenschule dem Abschluss. Für Kapoun geht der Militärdienst nahtlos weiter. Er hat sich entschlossen, seine 300 Tage als Durchdiener am Stück zu leisten.

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