Brugg
«Genie-typischer Chlapf» macht den Auftakt auf dem Waffenplatz Brugg

Die Rekruten zeigen ihr Können auf dem Waffenplatz Brugg. Die Angehörigen kommen in Scharen und sind beeindruckt.

Michael Hunziker
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Im Schachen marschieren die beiden Kompanien ein
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Oberst André Güss, Waffenplatz- und Schulkommandant, begrüsst die Besucher
Konzentriert sind die Sappeure an der Arbeit
So lassen sich die Vorführungen beobachten
Mit Motorsäge und Trennscheibe machen sich die Sappeure ans Werk
Vorführung Genie-Rekrutenschule Waffenplatz Brugg
Bereitwillig - und kompetent - stehen die Rekruten Red und Antwort
Für ihre Präsentationen haben die Rekruten und ihre Vorgesetzten viel Aufwand betrieben
Auch mit schwerem Gerät lässt sich Mühle spielen
Die Besucher bewundern den eigens erstellten Holzsteg
Auch Französisch und Italienisch gehören zur Umgangssprache auf dem Waffenplatz Brugg
Aufmerksam beobachten die Besucher die Vorführungen

Im Schachen marschieren die beiden Kompanien ein

Michael Hunziker

Grossaufmarsch am Tag der Angehörigen auf dem Waffenplatz Brugg am Samstagvormittag: Aus allen Landesteilen – ist den Autokontrollschildern zu entnehmen – strömen Hunderte Besucher herbei.

Im Schachen brummts und wummerts, kreischts und ratterts, polterts und hämmerts: Die Baumaschinenfahrer, Rammpontoniere oder Sappeure der Genie-Rekrutenschule 73 sind mit schwerem Gerät zugange. Andere wiederum zeigen, wie sie die Funkverbindungen sicherstellen oder was beim Einsatz von Sprengstoff und beim Umgang mit der Schwimmplattform zu beachten ist.

Sie haben keinen Aufwand gescheut

«Die Kader und Rekruten der Kompanie 1 und 2 haben gestern bis spät in die Nacht gearbeitet, um zeigen zu können, was sie gelernt haben», sagte Oberst André Güss, Waffenplatz- und Schulkommandant, kurz zuvor bei seiner Begrüssung. «Ich kann versichern, es wird einiges geboten.» Es gebe Grund genug, stolz zu sein, denn die Rekruten hätten viel geleistet in den letzten Wochen, was keine Selbstverständlichkeit sei, fuhr Güss fort. «Sie stehen ihren Mann und, so hoffe ich, haben Freude, dass sie Genisten sind.»

Eröffnet wurde der Besuchstag mit einem gemäss Güss «Genie-typischen Chlapf» sowie dem Einmarsch der beiden Kompanien bei der Tribüne – begleitet von flotter Marschmusik wohlverstanden.

Der Betrieb läuft reibungslos

Die Rekruten hätten ihre militärische Grundausbildung abgeschlossen, alle Kader hätten befördert werden können, erklärte der Oberst weiter. «Wir befinden uns jetzt in der letzten Phase der technischen Grundausbildung.»

Der Stand der Kompanien sei auf einem sehr guten Niveau und auch der Dienstbetrieb laufe reibungslos, lobte Güss. Von dieser Aussage liessen sich die Mütter und Väter, Freundinnen und Kollegen in der Folge während rund zwei Stunden auf den Arbeitsplätzen nur zu gerne überzeugen.