Schinznach-Dorf
Gemeinderäte helfen bei Spitex-Züglete

Auf beiden Seiten des Kellermattweges in Schinznach-Dorf haben sich vergangenen Samstag Bananenschachteln gestapelt. Der Grund: Der Spitexverein Schenkenberg zog um.

Jessica Dubois
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Einmal quer über die Strasse wird das Material des Spitexvereins Schenkenbergertal gezügelt. jessica Dubois

Einmal quer über die Strasse wird das Material des Spitexvereins Schenkenbergertal gezügelt. jessica Dubois

Einmal quer über die Strasse von der Nummer 7 in die Nummer 4 ist der Spitexverein Schenkenverg umgezogen. Ein Katzensprung, der jedoch erst nach jahrelangem Kampf mit den Gemeinden erfolgen konnte.

Seit seiner Gründung vor elf Jahren befand sich die Zentrale in einer kleinen Mietwohnung im Alters- und Pflegeheim Schenkenbergertal, welche den Ansprüchen der Spitex je länger, je weniger gerecht werden konnte. Der beschwerliche Zugang und der knappe Platz stellten grosse Probleme dar. Fast vier Jahre lang bemühte sich der Verein intensiv um einen neuen Stützpunkt. Dass sie nun gegenüber in der neuen Alterssiedlung einziehen dürfen, ist für alle Beteiligten ein grosses Geschenk.

Elf Gemeinderäte am Zügeln

Und nun packten im Helferteam der «Zügelte» sogar elf Gemeinderäte aus dem Schenkenbergertal fleissig mit an. Angefragt wurden sie von Yvonne Berglund, der Präsidentin der Spitex Schenkenberg und zugleich selber Gemeinderätin in Veltheim. «Dies zeugt vom guten Verhältnis zwischen unseren Gemeinden und der Spitex. Wir schätzen dieses Vorrecht sehr.»

Eine der tatkräftigen Helferinnen war Gemeinderätin Maggie Schoch aus Schinznach-Bad: «Es ist eine gute Idee, durch die freiwillige Mithilfe Geld zu sparen, und ich beteilige mich gerne daran. Zudem kommen in meiner Nachbarschaft mehrere Menschen in den Genuss der Spitex – und alle schwärmen vom Dienst dieser flotten Ladys!»

Effizienteres Arbeiten möglich

Diese waren auch während des Umzuges weiterhin voll im Einsatz, die Klientenbetreuung wurde nicht unterbrochen. Die Freude unter den Mitarbeiterinnen über die neuen rollstuhlzugänglichen Räumlichkeiten war riesig. Effizienteres Arbeiten wird möglich sein, Privatsphäre für Sitzungen und vertrauliche Gespräche werden dank der Raumaufteilung gewährleistet und des Weiteren wird neu ein voll ausgerüstetes Ambulatorium zur Verfügung stehen. Letzteres ermöglicht die Behandlung von Klienten vor Ort und kann zudem von Fachpersonen gemietet werden.

Einweihungsfest am nationalen Spitextag vom 3. September 2011