Hausen

Gemeinderat reagiert auf Schliessung der Poststelle und verhandelt mit dem gelben Riesen

Der Poststellenstandort Hausen ist gefährdet (Symbolbild).

Der Poststellenstandort Hausen ist gefährdet (Symbolbild).

Letzten Freitag wurde bekannt, dass der Poststellenstandort genauer unter die Lupe genommen wird. Nun reagiert der Gemeinderat.

Der Standort Hausen wird von der Post überprüft. Das gab der gelbe Riese letzten Freitag bekannt. Heisst: Die Poststelle in Hausen dürfte früher oder später schliessen.

Am Montagabend hat sich nun der Gemeinderat über die Mitteilung der Post beraten. Grundsätzlich überrascht ob der Pläne der Post sei man in Hausen nicht, sagt Verwaltungsleiterin Bettina Schaefer gegenüber der az. «Wir wussten, dass unsere Poststelle ein Thema ist.»

An der Sitzung von Montagabend hat der Gemeinderat beschlossen, Verhandlungen mit der Post aufzunehmen. «Wir wollen gemeinsam eruieren, welche Bedürfnisse die Verwaltung und die Bevölkerung haben und welche die Post», erklärt Schaefer. Bereits auf die Gefährdungskarte der Gewerkschaft Syndicom, die den Standort Hausen als gefährdet eingestuft hat, hatte der Gemeinderat im Vorfeld reagiert. Die Gemeinde hat zusammen mit dem Planungsverband Brugg Regio und zusätzlich mit direktem Brief die Post Anfang 2017 angeschrieben. «Die Post hat auf den Brief geantwortet, dass bei Veränderungen die Gemeinden kontaktiert werden», sagt Bettina Schaefer. Das ist nun passiert. Reaktionen übrigens aus der Bevölkerung hat es auf der Gemeindeverwaltung bis anhin nicht gegeben.

Die Bekanntmachung der Post zeigt, dass immerhin die Standorte Birr-Lupfig, Schinznach-Dorf, Windisch und Brugg bis 2020 gesichert sind. In Riniken können postalische Angelegenheiten mittlerweile im Volg-Laden erledigt werden, dasselbe wird ab 18. September in Villigen passieren.

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