Die Zusammenschlussabklärungen von Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen (BEEH) hätten etwas Herausforderndes, bisher habe er nichts Vergleichbares miterlebt, sagt Robert Schmid, Gemeindeammann in Bözen und Vorsitzender der Projektleitung. «Es geht jetzt darum, Nägel mit Köpfen zu machen. Wir müssen die erarbeiteten Kriterien so auslegen, dass die Stimmberechtigten den Prozess verstehen und zu einem überzeugten Entschluss kommen können», so Schmid in einer Medienmitteilung.

In einem nächsten Workshop wird am 12. Juni als weiterer Meilenstein der Finanzbericht vorgelegt und behandelt. Im Sommer ist dann die Meinung der Bevölkerung gefragt zu Name und Wappen einer – allfällig – neuen Gemeinde: Durchgeführt wird eine Umfrage. Die letzten Workshops stehen am 2. Juli und am 13. September auf dem Programm. In der Folge kann aus den gewonnenen Erkenntnissen der Schlussbericht erarbeitet werden, der dann am 17. Januar 2019 in Elfingen mit einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der Bevölkerung präsentiert wird. Sollten die Gemeinderäte der vier Gemeinden eine Fusion erwägen, würde ein entsprechender Antrag gegen Ende 2019 zur Abstimmung an den Gemeindeversammlungen kommen, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

Rückblick: Der Kick-off fand im Januar dieses Jahres statt, im Februar nahmen die acht Arbeitsgruppen mit gegen 100 Mitwirkenden ihre Tätigkeit auf. In den bisherigen Workshops wurden acht Schwerpunktthemen vertieft behandelt – vom Schulwesen über die Ortsbürgergemeinde bis zu den Vereinen. Es herrsche eine gute Gesprächskultur, stellt Projektberater Jean-Claude Kleiner fest. «Man geht wertschätzend miteinander um, hört zu, lässt ausreden. Obendrein sind wir gut im Fahrplan.» Kurz: Unangenehme Überraschungen habe es keine gegeben. (mhu)