Auenstein
Gemeinde-Rechung weist sattes Plus auf – obwohl ein Minus budgetiert war

Die Gemeinde Auenstein hat kürzlich nicht nur den Steuerabschluss, sondern gleich auch noch den Rechnungsabschluss präsentiert. Und dieser fällt erneut erfreulich aus.

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Die Gemeinde Auenstein weist sattes Plus vor.

Die Gemeinde Auenstein weist sattes Plus vor.

Alex Spichale

Budgetiert war ein Minus von 67'850 Franken, abgeschlossen hat die Rechnung der Einwohnergemeinde jetzt mit einem satten Plus von 753'241 Franken. Das Eigenkapital erhöht sich auf rund 12,555 Millionen Franken.

Die Mehreinnahmen sind einerseits auf Einsparungen zurückzuführen, andererseits aber auch auf einen enormen Zustrom an Steuergeldern. Total waren rund 4,87 Mio. Franken budgetiert, eingenommen hat die Gemeinde 5,6 Mio. Franken. Von diesem Mehrertrag (733'000 Franken) entfallen 682'000 Franken auf die natürlichen Personen. Bei den Sondersteuern fielen Mehreinnahmen von 50'000 Franken an. Unter dem Budget liegen die Aktiensteuern (140'000 statt 160'000 Franken).

Bereits die Rechnung 2018 war in Auenstein sehr gut ausgefallen, auch da nahm die Gemeinde wesentlich mehr Steuern ein als budgetiert. Die Gemeinde hat per 2018 den Steuerfuss im Rahmen des Abtauschs mit dem Kanton von 96 auf 93 Prozent gesenkt. Sowohl 2019 als auch im laufenden Jahr blieben diese 93 Prozent beständig.

Der Gemeinderat Auenstein wird sich jetzt wohl Gedanken darüber machen, ob eine Steuersenkung für das Budget 2021 opportun ist. Allerdings: Das Budget für das Jahr 2020 hat ein Minus von 240'455 Franken vorgesehen, hauptsächlich wegen deutlich höherer Beiträge an den Finanz- und Lastenausgleich sowie Mindereinnahmen bei der Steinbruch-Abbauentschädigung. (nro)