Die Wohnbaugenossenschaft «Hirschen» Mandach verfolgt in vielen Bereichen die gleichen Ziele wie der Gemeinderat. Das Gasthaus soll langfristig erhalten und zum Treffpunkt für die ganze Bevölkerung werden.

Die Behörde schlug deshalb vor, fünf Anteilscheine zu je 2000 Franken zu zeichnen. Die Gemeindeversammlung hat das Geschäft mit 22 zu 13 Stimmen genehmigt. In der Diskussion trat unter anderem die Frage auf, ob es nicht eher Sache der Ortsbürger sei, sich an der Wohnbaugenossenschaft zu beteiligen.

Weiter klar bewilligten die anwesenden 38 Stimmberechtigten – von insgesamt 234 – am Donnerstagabend in etwas mehr als einer Stunde die Rechnung 2004, das Reglement für die Kontrollen der Öl- und Gasfeuerungen, den Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen Region Brugg, den Kredit von 40 000 Franken für die Projektierung der Sanierung des Abwasserleitungsnetzes und der Strassen Geissacker–Schattengasse sowie den Kredit von 65 000 Franken für den Bau einer Entwässerung oberhalb der Trottenmatt.

Dieses Geschäft führte zu einigen Wortmeldungen. Gefragt wurde etwa, wie die Wartung der Leitungen erfolgt, ob die Schächte am richtigen Ort vorgesehen sind oder ob die Leitungen gross genug sein werden. Ein Rückweisungsantrag wurde abgewiesen.

OK-Mitglieder gesucht

Unter «Verschiedenes» wurde hingewiesen auf den Rücktritt von Gemeinderat Peter Keller per Ende Jahr, auf das 20-Jahr-Arbeitsjubiläum von Steueramtsvorsteherin Daniela Hausherr sowie auf Waagmeister Andreas Lucas, der sein Amt per 1. August an Simon Suter weiter gibt.

Ebenfalls ein Thema war das Dorffest zum 800-jährigen Bestehen der Gemeinde, das 2018 stattfindet. Noch werden OK-Mitglieder gesucht. (mhu)