Hausen/Lupfig
Geklärte Fragen zum Reichholdareal: Grundeigentümerin kommt für die Entsorgung auf

Hiag beantwortet offene Fragen zum Reichholdareal. Ein Kostenteiler kommt bei den Entsorgungskosten keiner zum Tragen, die Hiag übernimmt die Gesamtkosten.

Michael Hunziker
Merken
Drucken
Teilen
Letzten Sommer ist die Altlastensanierung abgeschlossen worden auf dem Reichholdareal.

Letzten Sommer ist die Altlastensanierung abgeschlossen worden auf dem Reichholdareal.

Michael Hunziker

Geplant sind Produktions- und Büroräumlichkeiten gleichermassen: Auf dem rund 75000 Quadratmeter grossen Reichholdareal zwischen Hausen und Lufpig werden die Voraussetzungen geschaffen für die geplante künftige industriell-gewerbliche Nutzung. Letzten Sommer konnte die Altlastensanierung abgeschlossen werden. 4200 Tonnen verschmutztes Aushubmaterial wurden fach- und umweltgerecht entsorgt, erklärte Arealentwickler Alex Römer von der Grundeigentümerin Hiag Immobilien gegenüber der «Aargauer Zeitung». In den Online-Kommentaren sind in der Folge der Berichterstattung die Fragen aufgetaucht, wer die Kosten für die Altlastensanierung tragen muss, ob gar der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird.

Arealentwickler Römer winkt auf Nachfrage ab. Da die Hiag die Firma Reichholdchemie übernommen habe, komme die Hiag auch für die Altlastenentsorgung auf, hält er fest. Ein Kostenteiler komme in diesem Fall keiner zum Tragen, die Hiag übernehme die Gesamtkosten. Wie hoch der Betrag insgesamt ist, darüber macht die Hiag keine Angaben. Das Aushubmaterial werde je nach Verschmutzungsgrad deponiert, gewaschen oder in Hochöfen verbrannt, antwortet Römer auf die Frage, was mit dem belasteten Erdreich passiert ist.