Birr

Gefeiert wird das Jubiläum zusammen mit den Nachbarn

2021 und 2022 feiern Birr und Lupfig das 750-Jahr-Jubiläum.

2021 und 2022 feiern Birr und Lupfig das 750-Jahr-Jubiläum.

Für das Jubiläumsfest mit Lupfig steht an der Gemeindeversammlung von Birr ein Kredit von maximal 180'000 Franken zur Diskussion.

Das 750-Jahr-Jubiläum wollen Birr und Lupfig – als gute Nachbarn – miteinander feiern. Ab 2021 sind verschiedene Anlässe geplant, Höhepunkt soll ein grosses Schlussfest im Herbst 2022 sein, das lokale Vereine und Gruppierungen im Grenzgebiet vorbereiten. «Für die Bevölkerung möchten die beiden Gemeinden im Jubiläumsjahr ein sympathisches und gut sichtbares Zeichen der Gemeinsamkeit setzen», halten die Gemeinderäte fest. Auch soll das Jubiläumsfest mithelfen, «alte Animositäten abzubauen».

Für das Motto und das Erscheinungsbild zeichnet ein Organisationskomitee verantwortlich. Die Gemeinde Lupfig, wurde gemeinsam festgelegt, führt das Aktuariat, die Gemeinde Birr ist für die finanzielle Festabwicklung zuständig. Das Gesamtbudget beläuft sich auf rund 180'000 Franken, wovon beide Gemeinden je die Hälfte tragen. Die Einnahmen durch Sponsoren, Platzgebühren und Umsatz-Abgaben, lautet das Ziel, decken die Ausgaben grösstmöglich. Das Risiko eines allfälligen Defizits soll durch die beiden Gemeinden zu gleichen Teilen gedeckt werden.

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten in Birr am Freitag, 23. November, über das Budget 2019 mit einem unveränderten Steuerfuss von 117 Prozent, vier Kreditabrechnungen, den angepassten Gemeindevertrag für die gemeinsame Bauverwaltung Eigenamt, die angepassten Satzungen des Friedhofverbands Eigenamt, die Übernahme von 41 Prozent der Aktien der neu gegründeten «Haus Eigenamt AG», den Aktionärsbindungsvertrag und die Leistungsvereinbarung, die Fusion der Abwasserverbände sowie den Projektierungskredit von 550'000 Franken für die Überbauung Oberdorf.

Im Rahmen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung wurde das Gebiet in der Ortsmitte einer Masterplanung unterzogen, um die Bestimmungen für eine künftige Entwicklung zu definieren. Die Gemeinde beabsichtigt als Eigentümerin einer Mehrzahl der Flächen im Masterplanperimeter Dorfs-matt, zwei Parzellen zu entwickeln und die Erlöse in die Infrastruktur der Gemeinde zu reinvestieren. Ein Architektur- sowie ein Immobilienbüro wurden beauftragt, eine Standort- und Marktanalyse durchzuführen sowie eine Studie mit Nutzungs- und Bebauungskonzept zu erarbeiten. Für das weitere Vorgehen sieht der Gemeinderat drei Varianten: Verkauf; Verkauf mit Bauprojekt; Umsetzung Bauprojekt und Verkauf der neuen Eigentumswohnungen. «Das Stimmvolk soll in die Entscheidfindung mit einbezogen werden, weshalb an der Gemeindeversammlung mittels Abstimmungsverfahren die favorisierte Variante zum weiteren Vorgehen bestimmt werden soll», führt die Behörde aus.

Gemeindeversammlung am Freitag, 23. November, Mehrzweckhalle Nidermatt; 19.45 Uhr Ortsbürger; 20.15 Uhr Einwohner.

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