Windisch

Ganz zum Schluss wird noch das Windischer Filetstück bebaut

Mit der Feinspinnerei werden auf dem Kunzareal in einer letzten Etappe 29 Wohnungen realisiert. Ursprünglich sei geplant gewesen, das alte, bestehende Fabrikgebäude an diesem Standort umzunutzen.

Wo einst Spindeln und Wasserräder in Betrieb standen, befindet sich heute ein lebendiges Wohnquartier. Auf dem Kunzareal in Windisch, idyllisch direkt an der Reuss gelegen, sind nach der Schliessung der Spinnerei im Jahr 2000 etappenweise Loft-, Eigentums- und Mietwohnungen sowie Gewerbe- und Büroräumlichkeiten erstellt worden.

Mit dem Projekt «Feinspinnerei» wird jetzt das letzte Wohnbauvorhaben realisiert. Bis Sommer 2017 entstehen im Flussbogen insgesamt 29 Eigentumswohnungen mit 2 1/2 bis 5 1/2 Zimmern.

Gestern am späteren Nachmittag haben die Hiag Immobilien sowie der Totalunternehmer Porr Suisse den Spatenstich gefeiert. Alex Römer, Arealentwickler bei der Hiag, sprach vom Filetstück, das als Schlusspunkt bebaut werden kann.

Spatenstich Kunzareal in Windisch

Spatenstich Kunzareal in Windisch

«Wir freuen uns.» Ursprünglich sei geplant gewesen, das alte, bestehende Fabrikgebäude an diesem Standort umzunutzen, blickte Römer zurück. 2010 wurde ein erster Architekturwettbewerb durchgeführt.

Das Unterfangen stellte sich allerdings als schwierig heraus. 2013 wurde deshalb ein Wettbewerb für einen Neubau lanciert. Er wünsche sich, fuhr der Arealentwickler fort, eine unfallfreie Bauzeit.

Dieser Aussage schloss sich Hubert Seifert von der Geschäftsführung der Porr Suisse an. Der Spatenstich sei das Zeichen, dass es losgehe. Er wies die Quartierbewohner darauf hin, dass sich Lärm und Schmutz mit dieser Baustelle nicht ganz vermeiden lassen.

Das Projektteam werde sich bemühen, dass sich die Unannehmlichkeiten im Rahmen halten und das Vorhaben wunschgemäss abgeschlossen werden kann. «Zusammen ziehen wir das durch.»

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