Nach der Eröffnung durch Lena Schibli (Altflöte), zeigten fünf Harfenistinnen unterschiedlichen Alters und Niveaus, wie sie im Zusammenspiel mühelos miteinander harmonierten. Mit irischen Klängen verzauberten sie den bis auf den letzten Platz gefüllten Chapf-Saal in Windisch. Ein klingendes Versprechen, das sich im weiteren Verlauf des Abends bestätigte und sich wie ein roter Faden durch das ganze Konzert zog.

Einer Perlenkette gleich reihten sich Beträge von zwei bis zehn Musizierenden, mit Musik aus fünf Epochen und unterschiedlichen Ländern aneinander. Am Flügel zu vier oder sechs Händen, auf Streichinstrumenten in verschiedenen Formationen mit bis zu 40 Saiten und mit zum Teil sehr anspruchsvollen Werken der Barockzeit. Dazwischen, wie Rubine, Solobeiträge mit Gitarre, mit virtuosen Variationen auf der Klarinette sowie einer träumerischen und innig vorgetragenen Cavatine für Violine. Erwähnenswert auch ein Trio, bestehend aus Querflöte, Violine und Cello, das mit seinem sorgfältigen und ernsthaften Spiel beeindruckte.

Auftritt vor vollen Rängen

Es war ein schöner und erfolgreicher Abend für die Musikschule und deren Leiterin, Sylvia Gmür, die am Schluss allen Mitwirkenden ihren Dank aussprach. Anfänger wie Fortgeschrittene spielten gemeinsam oder alleine und berührten die Zuhörer mit ihrer Ernsthaftigkeit, ihrer Professionalität und ihrem Mut, vor vollen Rängen aufzutreten. Ein Programm, das, wie es die Leiterin zu Beginn des Konzerts ausdrückte, von der Lebendigkeit und der Qualität dieser Musikschule zeugt. (sg)