Windisch

Fussgängerstreifen: Der Regierungsrat weist die Beschwerde gegen die De-Markierung ab

Für viele Fussgänger gibt es laut den Einsprechern keine geeigneten Alternativen zur Querung beim Bachthalen-Kreisel. CM/Archiv AZ

Für viele Fussgänger gibt es laut den Einsprechern keine geeigneten Alternativen zur Querung beim Bachthalen-Kreisel. CM/Archiv AZ

Wird der Entscheid der Regierung nicht ans Verwaltungsgericht weitergezogen, so sollen die gelben Streifen vor dem Fachhochschul-Campus noch vor Weihnachten verschwinden.

Der Fussgängerstreifen beim Bachthalen-Kreisel in Windisch – zwischen dem Fachhochschul-Campus und dem Areal der Klinik Königsfelden – ist mittlerweile im ganzen Kanton bekannt. Viele Autofahrer ärgern sich über die Fussgänger, die hier die Zürcherstrasse überqueren und nicht die neu gebaute Unterführung benutzen. Aus diesem Grund wollte das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) Ende Januar dieses Jahres den Fussgängerstreifen entfernen und das Tor zum Park Königsfelden schliessen lassen.

Doch gegen dieses Vorhaben gab es heftigen Widerstand. Es entstünde eine Lücke im Fusswegnetz, so das Hauptargument von Fussverkehr Schweiz, dem Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger, der sich mit der SP Brugg-Windisch und Einwohnern gegen den Entscheid des Verkehrsdepartements wehrte. Der Kanton sistierte die geplante De-Markierung. Daraufhin kümmerte sich der Rechtsdienst des Regierungsrats um die Beschwerde. Dieser habe nun entschieden, die Beschwerde abzuweisen, sagt Daniel Schwerzmann von der Abteilung Tiefbau beim BVU.

In den nächsten Tagen dürfte bekannt werden, ob Fussverkehr Schweiz den Regierungsratsentscheid ans Verwaltungsgericht weiterziehen wird. Ist dies nicht Fall, so will das BVU die Markierung noch vor Weihnachten entfernen lassen. Der Übergang bleibt als Querungsstelle erhalten, da nach wie vor ein einfacher Fussgängerzugang in die Gaswerkstrasse gewähreleistet sein muss.

Meistgesehen

Artboard 1