Villigen
Für die neuen Schulzimmer in Villigen gibt es viel Lob

Erster Augenschein im aufgestockten Kindergarten-Pavillon: In Villigen ist der neue Schulraum eingeweiht worden.

Michael Hunziker
Merken
Drucken
Teilen
Einweihung Schulraumerweiterung Villigen
6 Bilder
Einweihung Schulraumerweiterung Villigen Die Bevölkerung ist zur Einweihungsfeier mit Besichtigung eingeladen
Einweihung Schulraumerweiterung Villigen Die Bevölkerung ist zur Einweihungsfeier mit Besichtigung eingeladen; Gemeinderat Peter Gut bei seiner Begrüssung
Einweihung Schulraumerweiterung Villigen Die Bevölkerung ist zur Einweihungsfeier mit Besichtigung eingeladen (von links): Schulleiter Koni Burger, Schulpflegepräsidentin Isabelle Keller und Gemeindeammann René Probst
Einweihung Schulraumerweiterung Villigen Die Bevölkerung ist zur Einweihungsfeier mit Besichtigung eingeladen
Einweihung Schulraumerweiterung Villigen Die Bevölkerung ist zur Einweihungsfeier mit Besichtigung eingeladen

Einweihung Schulraumerweiterung Villigen

Michael Hunziker

Hell, grosszügig und freundlich: Schön sind die Zimmer geworden, ist immer wieder zu hören gewesen. Da würde sie gleich selber gerne wieder die Schulbank drücken, sagte eine Besucherin. Am Samstag ist in Villigen im Beisein von vielen – jüngeren wie älteren – Gästen der neue Schulraum eingeweiht worden. Realisiert worden ist dieser auf dem bestehenden Kindergarten-Pavillon im Erbslet, der aufgestockt worden ist. Entstanden sind zwei Klassenzimmer, ein Raum für das Textile Werken, ein Gruppenraum sowie ein Materialraum. Der Bezug ist nach den Herbstferien erfolgt.

Der Zeitplan war straff

Gemeinderat Peter Gut freute sich über den grossen Aufmarsch an der Einweihungsfeier. «Die Schule bewegt. Wenn es um die Kinder geht, sind wir sehr interessiert», stellte er fest. Eine starke Schule im Dorf, fügte er an, sei eminent wichtig.

Gut erinnerte an die Gemeindeversammlung im Juni 2017, als der Kredit von 1,28 Mio. Franken für den dringend benötigten Platz bewilligt wurde. Der Zeitplan, soviel sei schon damals klar gewesen, sei eng. Schnell sei in der Folge gearbeitet worden, zeigte sich der Gemeinderat zufrieden.

Im Oktober und November 2017 lag das Baugesuch auf, es folgten die Einspracheverhandlungen und im Januar dieses Jahres wurde die Baubewilligung erteilt. Ab Mitte April stand die Montage des Elementbaus an, Ende August die Bauabnahme. Ab Ende September konnten die Schulräume möbliert und eingerichtet werden.

«Mir gönd i d’Schuel juhee»

Der einheimische Architekt André Jacquat legte Wert darauf, den Charakter des Gebäudes – der Kindergarten-Pavillon hat Baujahr 2012 – zu erhalten. Durch den bestehenden Grundriss und die Statik, erklärte Jacquat, sei der Gestaltungsspielraum bei der Raumaufteilung begrenzt gewesen.

Während der Bauphase sei der Schulbetrieb nur wenig beeinträchtig worden, lobte der Architekt die zuständige Totalunternehmung Erne AG Holzbau aus Stein, die seinerzeit bereits den Kindergarten-Pavillon realisierte. Deren Vertreter Daniel Leber freute sich ebenfalls über die reibungslose Bauphase und bedankte sich bei Anwohnern für ihre Geduld und Toleranz. Als Geschenk für die Schule brachte er Spielmodule mit.

Auffällig an der Erweiterung ist das Vordach über den grossen Fensterfronten, das vor Sonne genauso schützt wie vor Regen. Dieser fiel am tristen, grauen Vormittag ununterbrochen vom Himmel, was der guten Stimmung indes keinen Abbruch tat. «Mir gönd i d’Schuel juhee, hend jetzt die Zimmer meh», sangen die Schüler auf voller Kehle.

An Schulleiter Koni Burger, Schulpflegepräsidentin Isabelle Keller und Gemeindeammann René Probst war es, das rote Band durchzuschneiden. Über die Treppe und den neuen Verbindungsgang gelangten die gespannten Anwesenden danach für einen ersten Augenschein in die zweite Etage.