Bemerkens-, sehens- und lesenswert: Druckfrisch liegt das Jahresmagazin «Fokus Linn» auf dem Tisch. 132 Seiten stark ist die mittlerweile vierte Ausgabe. Die Titelgeschichte ist den Linner Trüffeln gewidmet, dem «Aargauer Gold aus dem kleinen Dorf».

Die Themenpalette der weiteren Beiträge ist breit, reicht von der Heilkraft der Linden über das Atommüll-Endlager bis zum Essay von Schriftsteller Klaus Merz unter dem Titel «Mein Aargau oder so weit ich sehe».

Viele der grossformatigen Fotos stammen vom preisgekrönten Linner Fotografen Michel Jaussi. Dieser gehört nicht nur zu den besten seines Fachs – weltweit notabene –, sondern ist auch Vorstandsmitglied des Vereins ProLinn, zusammen mit Hans-Martin Niederer, Geri Hirt und Iris Krebs.

Es sollen Lehren gezogen werden

Der Verein ProLinn, der Herausgeber des «Fokus Linn», hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte und die Identität des Dorfes Linn zu erhalten. «Er will, dass die Interessen des Dorfes Linn und der Linner Linde auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene wahrgenommen werden», stellt der Vorstand fest.

Aus Erfahrungen – «wie beispielsweise der unnötigen und unüblichen amtlichen Löschung des Ortschaftsnamens Linn im Nachgang zur Gemeindefusion» – sollen Lehren gezogen werden, die auch jeder anderen kleineren oder grösseren Gemeinschaft zugutekommen.

Schwerpunktthemen von ProLinn sind denn auch die generelle Pflege der über viele Jahrhunderte gewachsenen Ortschaftsnamen oder der Erhalt des Heimatortes nach Gemeindefusionen.

Der Umgang mit Identität ist laut Vorstand stets aktuell und von besonderer Bedeutung für jede Gemeinschaft. «Es ist bemerkenswert», fügt der Vorstand an, «dass das diesbezügliche Wirken und Streben aus der ehemals kleinsten Gemeinde des Kantons Aargau heraus so weitherum – auch dank der Erfahrungen – wohlwollende Beachtung findet und offenbar Früchte trägt.»

Verein zählt über 300 Mitglieder

Der aktuelle «Fokus Linn» ist an über 2000 Adressaten versandt worden – an die Linner Haushalte, an die inzwischen über 300 Mitglieder des Vereins ProLinn sowie an zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens: aus der kommunalen, kantonalen und nationalen Politik, aus Wirtschaft und Kultur. Rund 3000 Exemplare wurden gedruckt. Aber auch online kann man schon durch die neue Ausgabe blättern.

Unterstützt wird der Verein durch zahlreiche Personen, in verdankenswerter, uneigennütziger Weise und mit grossem Engagement, so der Vorstand. Der Aufwand für die Produktion sei auf mehrere Schultern verteilt.

«Die Beiträge in Wort und Bild werden über ein ganzes Jahr hinweg laufend erstellt, sodass einzig in den Wochen vor dem Druck die Herausforderung aufkommt, die gesammelten Beiträge in einem Guss in der gewünschten Qualität bis zum Publikationstermin fertigzustellen.»

Das Themenspektrum sowie die Wahl der Autoren ergeben sich gemäss Vorstand durch spontane Ideen oder durch aktuelle Ereignisse. Bei Druck und Layout hat sich eine enge Zusammenarbeit mit der freischaffenden Grafikerin Doris Reimann etabliert.

Die Spender sind grosszügig

Finanziert wird der «Fokus Linn» durch eine Vielzahl von Spenden sowie durch einige Inserate. «Auch der Verkauf von Fotografien, wie er sich hin und wieder aus Anfragen ergibt, kommt vollumfänglich dem Verein ProLinn zugute», führt der Vorstand aus und ergänzt: «Es freut uns, dass viele Leserinnen und Leser den beigelegten Einzahlungsschein für grosszügige Spenden verwenden und dass viele Mitglieder den Jahresbeitrag sehr grosszügig aufrunden.»

Unter den Spendern, ergänzt der Vorstand, finden sich viele Politikerinnen und Politiker aus dem ganzen Kanton. Diverse Firmen, Familien und Privatpersonen zeigen sich Jahr für Jahr ebenfalls spendabel und auch Einwohnergemeinden aus dem Aargau gehören zu den Unterstützern des «Fokus Linn».

Das Magazin «Fokus Linn» kann bestellt werden bei info@linnaargau.ch für 10 Franken als Unterstützungsbeitrag, inklusive Versand.