Auenstein/Veltheim

Für den Abbau im Steinbruch gibt es neue Bedingungen

Der Steinbruch Jakobsberg-Oberegg-Unteregg befindet sich auf Gemeindegebiet von Auenstein und Veltheim.

Der Steinbruch Jakobsberg-Oberegg-Unteregg befindet sich auf Gemeindegebiet von Auenstein und Veltheim.

Weil einer Fachstelle des Kantons bei der Auflage ein Fehler passiert ist, kommt es erneut zu einer Teil-Auflage der Abbaubewilligung in Veltheim und Auenstein.

Mitte Juni 2018 fällten die Gemeinderäte von Auenstein und Veltheim den Entscheid, der Jura-Cement-Fabriken AG (JCF) die Abbaubewilligung mit Auflagen zu erteilen. Es handelt sich dabei um den Materialabbau im Steinbruch Jakobsberg, Steinbitz, Unteregg auf dem Gemeindegebiet von Auenstein und Veltheim.

Im Nachhinein wurde aber festgestellt, dass der Fachstelle des kantonalen Baudepartements in einer Auflage ein Fehler unterlaufen ist. Das heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Veltheim.

Der Fehler betrifft die Auflage Nr. 14 aus der Beurteilung des Umweltverträglichkeitsberichts vom 28. Februar 2018. Im Wortlaut: In regelmässigen Abständen [monatlich] sind die Lärmemissionen des Betriebs mittels Schallpegelmessungen zu überprüfen. Betroffen ist auch die gleichlautende Auflage Nr. 23.

Lärmmessung in drei Liegenschaften

Die Gemeinderäte beabsichtigen nun daher, die Auflage 14, resp. 23, durch folgende neue Auflagen zu ersetzen: «Einmal pro Jahr ist mittels Langzeit-Lärmmessungen in mindestens drei Liegenschaften mit lärmempfindlicher Nutzung eine Lärmbeurteilung des Steinbruchbetriebs nach Lärmschutz-Verordnung durchzuführen.» Und: «Einmal monatlich sind die Förderbandanlagen vom Steinbruch zum Werksareal auf Quietsch- und Schlaggeräusche zu untersuchen.

Gegen Quietsch- und Schlaggeräusche sind unmittelbar nach Feststellung Massnahmen zu deren Behebung einzuleiten. Die lärmtechnischen Untersuchungen und die umgesetzten Massnahmen sind zu dokumentieren.»

Die Auflagefrist dauert noch bis 17. Dezember. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend machen kann, kann gegen diese beabsichtigte Korrektur des Entscheids vom 19. Juni 2018 während der Auflagefrist beim Gemeinderat Veltheim, Postfach 9, 5106 Veltheim, schriftlich Einwendung erheben. Die Frist kann nicht verlängert werden.

Die Einwendung muss vom Einwendenden selbst oder von einer von ihm bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten, d. h., es ist anzugeben, welchen Entscheid der Einwendender anstelle der nachgesuchten Baubewilligung beantragt. Weiter ist darzulegen, aus welchen Gründen ein anderer Entscheid verlangt wird. Auf eine Einwendung, die diesen Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden, heisst es.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1