Villigen

Für 165 Millionen: Paul-Scherrer-Institut darf Innovationspark bauen

So soll der Park InnovAARE von aussen aussehen, wie diese Visualisierung zeigt.

So soll der Park InnovAARE von aussen aussehen, wie diese Visualisierung zeigt.

Bis 2020 werden im Park Innovaare 165 Millionen verbaut – neu liegt das Baugesuch in Villigen auf.

Das Paul-Scherrer-Institut (PSI) beschäftigt 1900 Mitarbeitende, dazu kommen jährlich rund 2200 Gastwissenschafter aus der ganzen Welt. Es ist damit das grösste Forschungsinstitut der Schweiz. Daniel Kündig, CEO der Innovaare AG setzt zusammen mit sechs Mitarbeitern das Projekt Park Innovaare um - einer der fünf Standorte des nationalen Innovationsparks.

Mit dem neuen Gebäudekomplex sollen Hightech-Firmen angelockt werden, die sich von der Nähe zur PSI-Forschung Vorteile erhoffen. Der Park Innovaare kostet rund 165 Millionen Franken - am Donnerstag wurde das Baugesuch in Villigen eingereicht. Die Promotoren nehmen an, dass die Baubewilligung bis Ende September vorliegen wird und bereits im Oktober mit dem Bau beginnen werden kann. 

Visualisierung des geplanten Innovationspark innovAARE in direkter Nachbarschaft zum Paul Scherrer Instituts (PSI)

Visualisierung des geplanten Innovationspark innovAARE in direkter Nachbarschaft zum Paul Scherrer Instituts (PSI)

Im Jahr 2020 sollen die ersten Flächen des rund 35'000 Kubikmeter grossen Gebäudekomplexes bezugsbereit sein. Die Räumlichkeiten werden für Labore, Reinräume, Werkstätten und Büros verwendet. Bereits 70 Prozent der verfügbaren Flächen seien bereits vermietet, teilten die Promotoren mit. 

Im Projekt Park Innovaare sind neben dem Paul Scherrer Institut (PSI) der Kanton Aargau, die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und Unternehmen wie Alpiq, Axpo, ABB, Alstom sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) involviert. 

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