Bezirk Brugg

Fünfter Gemeinderat ist in Scherz und Mülligen in Griffnähe

Gemeinderatkandidat will Kindern in Scherz eine lebenswerte Heimat bieten. MHU

Gemeinderatkandidat will Kindern in Scherz eine lebenswerte Heimat bieten. MHU

Im Gemeinderat Mülligen, Scherz und Villnachern ist noch je ein Sitz vakant. In Villnachern dürfte das auch nach dem ersten Wahlgang vom 9. Februar weiterhin der Fall sein, denn nur zwei der drei Gemeinden hatten bei der Kandidatensuche bisher Glück.

Obwohl bereits 20 Tage der neuen Amtsperiode verstrichen sind, ist die Exekutive in den drei Gemeinden Mülligen, Scherz und Villnachern noch nicht komplett. Am 9. Februar findet daher erneut ein erster Wahlgang für die Besetzung dieser Sitze statt. Zwei der drei erwähnten Gemeinden hatten bei der Kandidatensuche Glück.

In Scherz stellt sich der parteilose Roland Bodenmann zur Wahl. Der 54-Jährige wohnt seit 1997 in Scherz. «Wir hörten, dass Bodenmann Interesse an einem Amt als Gemeinderat hat. Daraufhin hat ihn der Ammann an einem Anlass angesprochen», so Gemeindeschreiberin Michèle Bächli. «Viel Überzeugungsarbeit brauchte es dann offenbar nicht mehr.»

Der zweifache Familienvater formuliert sein politisches Ziel auf einem Flyer so: «Dafür zu arbeiten, dass unsere Gemeinde die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich meistert und uns und unseren Kindern eine lebenswerte Heimat bietet.»

Skilehrer meldete sich selber

In Mülligen suchten die aktiven und ehemaligen Mitglieder des Gemeinderats vergeblich nach einem geeigneten Kandidaten. «Michael Lee hat sich selber als Kandidat angemeldet», sagt Gemeindeschreiber Hans Peter Meier. Der 49-jährige Lee ist ebenfalls parteilos und dürfte einigen Bewohnern aus der Feuerwehr, als Organisator der Papiersammlung sowie als Skilehrer im Skilager bekannt sein.

Grundsätzlich gilt, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidat gültige Stimmen erhalten und gewählt werden kann.

In der Gemeinde Villnachern waren bisher alle Bemühungen für die Kandidatensuche umsonst. «Es sieht nicht so aus, dass wir noch einen Anwärter finden werden», sagt Gemeindeschreiber Benjamin Plüss. Am 9. Februar werde man sehen, welche Namen Stimmen holten. Danach könnten die genannten Personen «bearbeitet» werden, so Plüss weiter.

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