Brugg
Frischzellenkur fürs Sigristenhaus – seit 20 Jahren wurde die alte Liegenschaft nicht saniert

Bevor das Sigristenhaus am Kirchplatz in Brugg wieder vermietet werden kann, ist eine Sanierung nötig – die Liegenschaft stammt aus dem späten 19. Jahrhundert.

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Das Sigristenhaus am Kirchplatz ist derzeit nicht bewohnt.

Das Sigristenhaus am Kirchplatz ist derzeit nicht bewohnt.

Michael Hunziker

Die Reformierte Kirchgemeinde Brugg will ihr Sigristenhaus am Kirchplatz erneuern – damit die Liegenschaft, die derzeit nicht bewohnt ist, vermietet werden kann. Der neue Kirchensigrist wohnt ausserhalb der Stadt, für ihn werden die Räumlichkeiten deshalb nicht benötigt.

Vorgesehen sind der Einbau eines Bades im Obergeschoss sowie die Sanierung der bestehenden Leitungen. In diesen kam Rost zum Vorschein. Ersetzt werden weiter die Fenster und die Türen sowie die Elektrogeräte. Die Bodenbeläge werden ebenfalls aufgefrischt, der Gewölbekeller saniert, der Vorplatz inklusive Pergola erneuert, die Gartengestaltung angepasst.

«Mit vernünftigem Standard»

Das Kellergeschoss des Sigristenhauses stammt aus dem späteren 19. Jahrhundert, das bestehende Einfamilienhaus hat Jahrgang 1979. Renovationsarbeiten sind seit mehr als 20 Jahren keine mehr ausgeführt worden, sagt Kirchenpflegepräsidentin Esther Meier.

Projektverfasser ist das Brugger Architekturbüro Architheke AG. Für das Vorhaben genehmigte die Kirchgemeindeversammlung im letzten November einen Baukredit von 450 000 Franken. Die Finanzierung erfolgt aus Rückstellungen.

In den Unterlagen war die Rede von einer Erneuerung «mit vernünftigem Standard». Zuvor hatte auch der Kirchenrat dem Kredit zugestimmt. Das geplante Bauvorhaben, wurde angemerkt, sei seriös bearbeitet worden, entspreche den Bedürfnissen der Kirchgemeinde und sei der heutigen Zeit angepasst.

Das Baugesuch liegt noch bis 16. April auf der Abteilung Planung und Bau in Brugg auf. (mhu)