Brugg
Frischzellenkur für die Blumenstrasse: Genehmigt der Einwohnerrat die 351'000 Franken?

Der Einwohnerrat entscheidet über Kredite für die Erneuerung der Blumenstrasse. Im nächsten Jahr sollen die Bauarbeiten ausgeführt werden.

Michael Hunziker
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Für die Erneuerung der Blumenstrasse entscheidet der Einwohnerrat diesen Freitag über einen Kredit von 351 000 Franken.

Für die Erneuerung der Blumenstrasse entscheidet der Einwohnerrat diesen Freitag über einen Kredit von 351 000 Franken.

ZVG

Risse und Flickstellen, Auswaschungen und ausgebrochene Randabschlüsse: Der Belag der Blumenstrasse im Brugger Westquartier ist in einem schlechten Zustand. Auch ist die Entwässerung nur ungenügend gewährleistet: An vielen Stellen bleibt wegen der Unebenheiten das Regenwasser stehen und im Winter besteht die Gefahr von Glatteis.

Für die Erneuerung der Blumenstrasse entscheidet der Einwohnerrat diesen Freitag über einen Kredit von 351 000 Franken. Weiter zur Diskussion steht ein Kredit von 270 000 Franken für die Sanierung der Schmutzwasserleitung. Kurz: In Koordination mit der Sanierung der Infrastrukturleitungen soll der gesamte Strassenkörper erneuert werden, führt der Stadtrat in seiner Botschaft aus. Dabei könnten Synergien für alle beteiligten Werke genutzt und die Beeinträchtigungen und Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner während der Bauzeit auf ein Minimum reduziert werden.

Neu mit LED-Technologie

Die Blumenstrasse dient der Quartiererschliessung, weist eine Breite von rund 5 Metern und eine Gesamtlänge von rund 190 Metern auf. Das Verkehrsregime und damit die Verkehrssignalisation, hält der Stadtrat fest, bleiben nach der Erneuerung unverändert bestehen.

Beidseits der Strasse, ist vorgesehen, wird ein Strassenabschluss mit einem Wasserstein zur Ableitung des Strassenwassers verlegt. Die Strassenentwässerung, bestehend aus Einlaufschächten und -rosten, wird gemäss Stadtrat grösstenteils erneuert. Auf den neusten Stand der Technik gebracht und damit auf stromsparende LED-Technologie umgerüstet wird die Strassenbeleuchtung.

Auch IBB Energie AG investiert

Die Schmutzwasserleitung besteht laut Stadtrat aus undichten Normalbetonrohren, genüge den heutigen Anforderungen und Gewässerschutzbestimmungen nicht mehr. Eine Innensanierung im grabenlosen Verfahren wird als zweckmässig beurteilt. Ein Teil der Schmutzwasserleitung muss, so der Stadtrat, aufgrund des zu geringen Rohrdurchmessers vergrössert werden. Die IBB Energie AG ihrerseits wird für den Bau einer neuen Trinkwasser- und Erdgasleitung sowie für die Erneuerung der Elektrizitätsversorgung Investitionen tätigen von rund 600 000 Franken.

Die Bauausführung ist in der zweiten Hälfte 2020 vorgesehen. Der Deckbelag soll voraussichtlich im Frühling 2021 eingebaut werden.

Einwohnerrat am Freitag, 5. April, 19.30 Uhr, Rathaussaal.