Aufatmen beim Verein «BikeAttrAktiv»: Die Baubewilligung für den geplanten Pumptrack liegt vor, der Mietvertrag ist – nach einigen Hürden – nun endlich unterschrieben. Per 1. Oktober ist der Verein «BikeAttrAktiv» offiziell Mieter der Parzelle Chüjerguet im Brugger Schachen. Ursprünglich geplant war die Eröffnung des asphaltierten Pumptracks allerdings für den Juni 2017. Darüber sehen die Vorstandsmitglieder des Vereins – Tobias Rymann (Präsident), Beni Nyffenegger (Aktuar) und Urs Häseli (Kassier) – hinweg. Denn mit der Realisierung des Pumptracks, der nun nichts mehr im Weg steht, geht für die drei Biker ein lange gehegter Traum in Erfüllung.

Auch mit der Finanzierung hat es geklappt. 170 000 Franken kostet der Pumptrack. Dank dem namhaften Beitrag aus dem Swisslos-Fonds von 72 000 Franken, Mitglieder- und Gönnerbeiträgen von 10 000 Franken, Sponsoring von Firmen von 40 000 Franken, Sponsoring von Vereinen und Institutionen von 30 000 Franken und nicht zuletzt dank Unterstützungsleistungen von Baufirmen im Wert von 18 000 Franken ist auch die finanzielle Hürde geschafft.

Erwähnenswert sind dabei die 18 000 Franken des Vereins «Umsetzer Brugg-Lauffohr», die in die Kasse des Vereins «BikeAttrAktiv» fliessen. Die Checkübergabe erfolgte am Montagabend (die az berichtete). Möglich war diese Spende, weil sich der Verein «Umsetzer Brugg-Lauffohr» gestern Abend auflöste.

Ziel des Vereins war, Geld zu verdienen für wohltätige Zwecke. Mindestens jeweils die Hälfte der Einnahmen gaben die Umsetzer weiter. So finanzierten sie das Sonnensegel bei der Sportanlage Mülimatt, die Feuerstelle beim Hexenplatz oder auch den Spielplatz in Mandach. Vom übrig gebliebenen Geld profiteren nun der Pumptrack und der Abenteuerspielplatz in Brugg.

«Wir wollten das Geld in jene Projekte investieren, wo sich die Sponsoringsuche als schwierig herausstellt», erklärte Präsidentin Rita Boeck am Montagabend. «Und es war uns wichtig, dass das Geld in ein Projekt fliesst, das der Öffentlichkeit zugutekommt, das der Bewegung dient und draussen stattfindet und zudem niederschwellig ist.» Glücklich über diesen Geldsegen zeigte sich Tobias Rymann: «Dieser Betrag hat uns enorm Schub gegeben.» Denn die Umsetzer waren die Ersten, die ihre finanzielle Unterstützung zusicherten.

Neues Ziel: Mitte November

Wann genau der Pumptrack – also eine asphaltierte Anlage mit Wellen und Steilwandkurven für Bikes, Skates und Boards – gebaut wird, ist zurzeit noch unklar. «Wir müssen uns noch mit den Baufirmen absprechen», erklärt Beni Nyffenegger. Klar ist: Das Erstellen des Pumptracks braucht lediglich zwei Wochen. Der Verein «BikeAttrAktiv» rechnet damit, dass Mitte November der Bau beendet ist.

Die H-förmige Strecke des Pumptracks wird viele Kursvarianten bieten. Auf den verschiedenen Geraden kann das «Pumpen» und Springen gelernt werden. Auch für jene, die mal eine Pause brauchen oder nur zuschauen wollen, ist gesorgt. Es werden Sitzgelegenheiten auf einem Aufenthaltsplatz im westlichen Bereich der Anlage erstellt.