Brugg

Frank Powers pausiert erst einmal – wie lange ist noch unklar

Frank Powers spielt die letzten Konzerte. Am Stadtfest in Brugg (Bild) verkündete Sänger Dino Brandão die Pause.

Nach drei Alben hat die Brugger Band genug fürs erst. Auf die Frage wie es weitergehen wird kann Sänger Dino Brandão noch nicht konkret antworten.

Am Stadtfest Brugg überraschte Dino Brandão, Sänger der Brugger Band Frank Powers, sein Publikum mit der Ansage, dass eine Pause ansteht – auf unbestimmte Zeit. Das Bedauern der Fans? Riesig. Grosse Worte wollte der Sänger nicht verlieren. «Wir sind weiterhin Freunde, möchten uns aber weiterentwickeln.»

Auf der Website der Band wurde ein kurzer Abschiedstext aufgeschaltet. Darin bedanken sich die Bandmitglieder für die Feste im Sommer. «Wir durften mit feinen Leuten feine Abende verbringen, ganz nach unserem Gusto.»

Seit der ersten CD von Frank Powers «Welcome at Frank’s» sind bald sechs Jahre vergangen. Die Band spielte in dieser Zeit Hunderte Konzerte im In- und Ausland.

«Es wurde an Liedgut getüftelt, gelernt, verlernt, gelebt, getanzt und verweint», heisst es. Und: «Aufrichtig viel Dank, dass du ein Teil dieser Reise warst.» Dino Brandão war und ist zudem auf Tour mit der Berner Sängerin Sophie Hunger.

Utopien begraben, um neue auszugraben

Wie es weiter geht, kann Dino Brandão auf Anfrage dieser Zeitung noch nicht sagen. «Wir suchen nun neue Freunde und Freude im Ausland, begraben Utopien, um neue auszugraben, wagen Metamorphosen und gönnen uns die eine oder andere Einheit», schreibt die Band online.

«Alles wächst und gedeiht in der Lähmung der Gegenwart und wir wissen wenigstens langsam haargenau, was wir nicht wollen. So soll es sein, schön wars und schön bleibts. Keine Angst! Gar keine Angst!»

Erst diesen Frühling veröffentlichte die Band ihr drittes Album «Juheminee». Ein Album, so vielschichtig wie das Leben. Im Interview mit dieser Zeitung hiess es damals: «Wir haben herausgefunden, worin wir gut sind, nun suchen wir etwas Neues.»

Die Pläne der Band lauteten, sich vermehrt auf das Trommelspiel zu konzentrieren, perkussionslastigere Projekte umzusetzen. Und nun verabschiedet sich die Band vorläufig. «Un baccione gigante in die Zwischenzeit, habs wohl und schau dir und deiner Umgebung», schreiben Frank Powers.

Schön wars mit euch, Frank Powers. Wer die Band nochmals hören will, kann dies tun heute Samstag im Restaurant Rechberg in Zürich ab 19 Uhr. Für 120 Franken kann man essen und der Musik lauschen. Und am 21. September spielen Frank Powers im «Kreuz» in Solothurn.

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