Schinznach

Fleissige Bienen stehen im Heimatmuseum im Zentrum der Sonderausstellung

Die fünf Mitglieder der Museumskommission Emil Hartmann, Köbi Zimmermann, Dorothee Rothenbach, Ernst Zimmermann, und Elisa Landis stärken sich mit einer Suppe, gekocht auf dem wieder funktionstüchtig gemachten «Museumsherd» vor der Eröffnung der Saison 2018. Es fehlt Aktuar Ueli Hinden.

Die fünf Mitglieder der Museumskommission Emil Hartmann, Köbi Zimmermann, Dorothee Rothenbach, Ernst Zimmermann, und Elisa Landis stärken sich mit einer Suppe, gekocht auf dem wieder funktionstüchtig gemachten «Museumsherd» vor der Eröffnung der Saison 2018. Es fehlt Aktuar Ueli Hinden.

Verschiedene Ausstellungen erwarten die Besucher im Heimatmuseum Schinznach ab Sonntag. Die Reihe zum Thema Bienen wird mit «Bienen: Drei Wesen, Geschichte und Produkte» beginnen und über spannende Themen bis in den November zur Fabrikation von Bienenwachskerzen führen.

Gerätschaften aus Haus und Hof und hiesigem Rebbau bilden im Heimatmuseum Schinznach zusammen mit den Heisterfossilien das Fundament der Dauerausstellungen, die Vereine der Landfrauen Oberflachs und der Bienenzüchter unteres Aaretal lassen spannende Sonderausstellungen erwarten – die temporäre Depotausstellung ist zudem immer für eine Überraschung gut.

Das Engagement der Imkerinnen im Dorf gab ursprünglich den Anstoss, zum Thema «Bienen» im Museumsdepot zu stöbern, sich dann aber doch schleunigst beim Bienenzüchterverein unteres Aaretal kompetente Unterstützung zu holen. Aufs Grosszügigste hat Peter Stadelmann seine Mitglieder motiviert, das Bienenjahr mit all seinen Facetten im Museum zu begleiten. Viel zu schauen wird es hier geben und zudem ist jedem Museumssonntag ein Spezialthema zugeordnet. Die Reihe wird mit «Bienen: Drei Wesen, Geschichte und Produkte» beginnen und über spannende Themen bis in den November zur Fabrikation von Bienenwachskerzen führen.

Landfrauen sind im Einsatz

Bereits am ersten Museumssonntag ist zudem der Landfrauenverein Oberflachs im Einsatz, um seine Tätigkeiten in Wort und Bild zu illustrieren. Der von Köbi Zimmermann restaurierte Herd am Museumseingang weist zwar auf die Bedeutung der Pflege von Brauchtum hin, doch treffen die Ansichten der heutigen, modernen Landfrauen ebenfalls auf einen grossen Interessentenkreis.

Die Sparte «persönliches Sammelgut» findet jeweils noch Platz im Depot. Letztes Jahr hat Bruno Mühlethaler eine Auswahl seiner Bilder ausgestellt, dieses Jahr präsentiert Emil Hartmann seine Trophäen von 25 Teilnahmen am Engadin Marathon – so manche Sportler aus dem Schenkenbergertal haben über die Jahre daran teilgenommen, wie die früheren Ranglisten zeigen.

Die permanenten Ausstellungen zum Rebbau im Tal und zu den Funden fossiler Stachelhäuter aus dem Heistersteinbruch bilden weiterhin das Fundament des kleinen Museums, das sich dieses Jahr aber an den emsigen Bienen ein Vorbild nimmt, dass es nur so summt.

Das Heimatmuseum von Schinznach-Dorf findet sich hinter dem Gemeindehaus (Postautohaltestelle Gemeindehaus). Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat von Mai bis November von 14 bis 17 Uhr (freier Eintritt). Auskunft über zusätzliche Führungen erhält man bei Emil Hartmann, 056 443 21 54. Die gleichen Öffnungszeiten hat das benachbarte Museum «Mittlere Mühle». (az)

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