Schinznach-Bad

Feuerwehr Brugg wächst — Feuerwehrmagazin wurde eingeweiht

Das sanierte Feuerwehrmagazin in Schinznach-Bad wurde feierlich eingeweiht. Ab Montag übernimmt die Feuerwehr Brugg.

Wenn das Einsatzgebiet einer Feuerwehr grösser wird, muss sie darauf reagieren. Die Feuerwehr Brugg überholte wegen des Zusammenschlusses von Brugg mit Schinznach-Bad das Feuerwehrmagazin vor Ort und rekrutierte gleich neue Feuerwehrleute. Nun zählt die Feuerwehr Brugg insgesamt 130 Personen. An der Einweihung des neuen Magazins wurden der Feuerwehr auch zwei neue Fahrzeuge übergeben.

Für Schinznach-Bad war bisher die Feuerwehr Schenkenbergertal zuständig. Ihr Kommandant, Michael Maeder, erklärte in seiner Rede, dass das Feuerwehrmagazin 1977 gebaut und 1978 das erste Tanklöschfahrzeug im Wert von 150000 Franken in Betrieb genommen worden war. Ab 6. Januar 2020 ist nun die Feuerwehr Brugg unter Kommandant Florian Isenring für Schinznach-Bad zuständig. Maeder wünschte dafür gutes Gelingen und so wenig Einsätze wie möglich. Beide Kommandanten betonten die gute Zusammenarbeit wie auch ihre gemeinsame Geschichte.

Um die feuerwehrtechnische Sicherheit zu gewährleisten, wurde das Magazin in Schinznach-Bad unter der Leitung von Pascal Schneider für insgesamt 75000 Franken instand gestellt. Schneider erklärte: «Die Feuerwehr muss innerhalb von zehn Minuten nach Alarm am Einsatzort sein.» Es gelte die Vorgabe: vier Minuten bis zum Magazin und sechs Minuten bis zum Einsatzort. Von Brugg aus wäre das nicht möglich. Somit war die Rekrutierung neuer Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner unabdingbar, die laut Schneider auch erfreulich gut gelaufen sei.

Gott wurde um Beistand gebeten

Die neun Mitglieder der Projektgruppe rund um Pascal Schneider erhielten von Kommandant Isenring als Dankeschön für ihre erfolgreiche Arbeit einen «Relax-Gutschein». Die Feuerwehr Brugg nahm anschliessend von der Firma Vogt in Oberdiessbach die Schlüssel für ein Tanklöschfahrzeug im Wert von 400000 Franken und einen Personentransporter im Wert von 90000 Franken entgegen. Dann bat Rolf Zaugg, Mitglied der Feuerwehr und reformierter Pfarrer von Brugg, Gott feierlich um seinen Beistand. Stadtammann Barbara Horlacher bedankte sich bei der Feuerwehr für ihre Arbeit und attestierte ihr professionelles Vorgehen – einmal mehr auch bei diesem Projekt. Der Abend endete mit gemütlichem Beisammensein bei einem Raclette und Gesprächen unter den Feuerwehrleuten Brugg und Schenkenbergertal.

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