Lupfig
Feldmusik Lupfig: Viele Welthits prägen die Reise durch Europa

Die Feldmusik Lupfig hat an ihrem Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle mit einem internationalen Programm unterhalten. Nächstes Jahr wird das Jubiläum gefeiert.

Max Weyermann
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Die Feldmusik Lupfig bringt an ihrem 124. Jahreskonzert bekannte Kompositionen zu Gehör.

Die Feldmusik Lupfig bringt an ihrem 124. Jahreskonzert bekannte Kompositionen zu Gehör.

Max Weyermann

Die drei Dutzend Instrumentalisten der traditionsreichen Feldmusik und ihr Dirigent René Niederhauser begleiteten das zahlreich in der Mehrzweckhalle Lupfig aufmarschierte Publikum in zehn verschiedene Länder unseres Kontinents. Zu Gehör gebracht wurden vor allem Kompositionen, welche über Europa hinaus bekannt sind und heute zur Liste der beliebtesten Evergreens zählen.

Den rassigen Auftakt bildete Julius Fuciks «Herzegowina-Marsch», gefolgt von den nicht weniger temperamentvollen Ungarischen Tänzen Nr. 5 und 6 von Altmeister Johannes Brahms, im Arrangement von Tohru Takahashi. Erinnerungen an den legendären Frontman Freddy Mercury wurden im Medley mit den grössten Hits der britischen Band Queen wach. Die Reverenz an die griechische Göttin Medusa folgte mit der gleichnamigen «Fantasy for Band» von Robert Finn. Für ein Highlight sorgte Trompeter Ruedi Wüst mit seinem fulminanten Solo in «Un poco espanol» von Harm Evers. Und vor der Pause wurde mit dem berühmten Walzer von Johann Strauss (Arrangement: Glenesk Mortimer) noch Station «An der schönen blauen Donau» gemacht.

Zwei Märsche zum Abschluss

Im zweiten Konzertteil standen Schweden (mit «Thank you for the music», dem Abba-Hit aus dem Musical «Mamma mia»), Finnland («Hard Rock Hallelujah», mit dem die Gruppe Lordi 2006 in Athen den Eurovision Song Contest gewonnen hatte), die tschechische Republik (Polka «Böhmischer Traum»), Italien («Storie di tutti i giorni») und Deutschland (grösste Hits von Nena) auf dem Reiseprogramm. Als Dank für den kräftigen Beifall bekam das Publikum zum Abschluss zwei Marsch-Zugaben zu hören. Der Applaus galt auch einem Musikschüler-Trio, welches mit seinen Darbietungen die Fähigkeiten des Nachwuchses aufzeigte.

Vereinsjahre stehen zum Verkauf

«Im Rahmen ihres 2015 fälligen 125-Jahr-Jubiläums lädt die Feldmusik Lupfig zu diversen Anlässen ein», erwähnte Ansager Hans Peter Brunner, ehemaliger FML-Dirigent, in seinem Ausblick.

Am Auffahrtstag vom 14. Mai steht das traditionelle Nussgipfelkonzert mit Rückblick in die Vereinsgeschichte auf dem Programm. Am 27. Juni steigt im «Ochsen» ein geselliges Sommerfest, und am 5. Dezember ist ein Galakonzert mit elegantem Apéro, gediegenem Essen und musikalischem Ausblick angesagt. Brunner wies auch auf die spezielle Aktion hin, in deren Rahmen die 125 Vereinsjahre symbolisch verkauft werden. Die Namen der Jahrgangs-Sponsoren werden einzeln auf Baumscheiben geschrieben und an den Anlässen präsentiert.

Vereinspräsidentin Sandra Schraner dankte allen ins Jahreskonzert involvierten Kreisen, hiess zwei Neumitglieder willkommen und ehrte Rudolf Mattenberger, welcher das Kassieramt der Feldmusik Lupfig seit 1973 ausübt.

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