Den Bruggern gelang am Samstagabend vor 450 Zuschauerinnen und Zuschauern ein Start nach Mass: Bereits in der 3. Spielminute konnten sie ein erstes Mal jubeln, nachdem Marco Kistler eine schön hereingebrachte Flanke über die rechte Seite zum 1:0 verwerten konnte. Das Tor von Captain Sven Schönenberger, 4 Minuten später, zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht.
In der 10. Minute war es erneut Marco Kistler, der zum 2:0 für die Heimmannschaft traf. Ein ums andere Mal enteilte Pasquale Savinelli den Küttigern, sein Kopfball in der 27. Minute verfehlte das Ziel nur knapp.

Der Küttiger Lattenknaller

Den Küttiger Gästen, welche die junge Mannschaft lautstark unterstützten, stockte in der 32. und 34. Minute der Atem: Zunächst sahen sie den Ball an die Latte knallen, danach herrschte ein regelrechtes Durcheinander vor dem Tor. Ein Brugger Feldspieler klärte für seinen Goalie Raphael Büttikofer auf der Torlinie. Doch weder Adrian Geisers noch Ahmad Miris Schuss landeten im Brugger Tor.

Bruggs Präsident Christian Arrigoni attestierte seiner Mannschaft nach der Partie einen verdienten Sieg. Doch eben diese Szenen mit dem Lattenschuss seien schwierig gewesen.

Verfrühtes Ende wegen Gewitter

Kurz nach der Pause begann es leicht zu regnen. Das Brugger Tor Nummer 3 erzielte Captain Sven Schönenberger. In der 61. Minute wechselte Küttigen Goalie Severin Wieland aus, für ihn kam Alessandro Gygax zum Einsatz.

Zehn Minuten später erzielte Yanis Ouslama das 4:0. Sehenswert war die Entstehung dieses Treffers: Sven Schönenberger tankte sich auf der linken Seite durch und lieferte Ouslama den nötigen Querpass. 4:0, ein klares Verdikt. Mittlerweile gewitterte es kräftig, sodass sich der Schiedsrichter gezwungen sah, nach Absprache mit den beiden Trainern, die Partie aus Sicherheitsgründen nach 80 Minuten zu beenden.

Zufriedene Brugger verabschiedeten sich klatschend von ihren Fans. Trainer Ivo Keller hatte nach dem Spiel nur lobende Worte für sein Team parat: «Das war eine Top-Einstellung der Mannschaft. Es war super gespielt und wir haben klar und verdient gewonnen.» Für das entscheidende Spiel vom Dienstag in Tägerig muss Keller die Mannschaft nicht zusätzlich motivieren: «Ich mache kein grosses Theater daraus, wir gehen das Spiel an wie jeden Match.» Mit Sarmenstorf, das sein Barragespiel mit 7:5 gegen Rupperswil gewann, trifft Brugg auf denselben Gegner wie vor Wochenfrist.