Inzwischen ist in seiner Karriere so einiges gegangen. Der 32-Jährige ist unterdessen Sportchef beim FC Aarau. Wenig passiert ist allerdings in der betroffenen Liegenschaft.

Bereits Anfang 2017 wollte Sandro Burki das kleine Hotel in der Brugger Altstadt eröffnen. Gekommen ist alles anders. Der Weg vom Baugesuch bis zur Eröffnung hat einiges länger gedauert als erwartet. Aber: Jetzt geht es mit dem Hotel vorwärts. Vor gut drei Wochen haben die Handwerker im Innern des Gebäudes ihre Arbeit aufgenommen. Dies, nachdem auch noch die Denkmalpflege alles überprüft hat. «Wir hatten mit den Nachbarn das eine oder andere zu klären», sagt Sandro Burki zur Verzögerung. «Es sind eigentlich kleinere Dinge gewesen wie beispielsweise Bedenken bezüglich Dach. Das haben wir alles geklärt.» Dem Hotel steht nun nichts mehr im Weg.

Flexibel auf Bedarf reagieren

An den ursprünglichen Plänen hat sich gemäss Sandro Burki nichts geändert. Eingebaut werden acht Hotelzimmer – aufgeteilt aufs Erdgeschoss sowie auf das erste und zweite Obergeschoss. Die Zimmer werden mit einer kleinen eigenen Küche ausgestattet, genauso wie mit einem Bad. Im Erdgeschoss wird zudem die Rezeption eingebaut. Im ersten Obergeschoss entsteht weiter ein Café. «Das Café wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein», sagt Sandro Burki. «Die Öffnungszeiten haben wir aber noch nicht definiert.» Diese würden dann auch je nach Bedarf angepasst werden. «Da sind wir flexibel.» Das Restaurant in Wohlen beispielsweise sei sieben Tage die Woche geöffnet.

Die Zimmer im Hotel in Brugg sind vor allem für Geschäftsleute gedacht, die für mehrere Wochen in der Region tätig sind. Entsprechendes Klientel dürfte beispielsweise mit dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch und dem Paul-Scherrer-Institut in Villigen vorhanden sein.

Und wie in Wohlen hat sich das Team von Marco Polo Business Apartments auch in Brugg für eine Altstadt-Liegenschaft entschieden, die umfassend renoviert werden muss. «Wir waren nicht explizit auf der Suche nach einem Altstadthaus. Das war nicht die Bedingung», sagte Sandro Burki vor gut eineinhalb Jahren. «Es hat sich so ergeben.» Man sei zudem im ganzen Aargau auf der Suche nach neuen Standorten gewesen. «Brugg war für uns besonders attraktiv, da der Markt in diesem Bereich noch nicht gesättigt ist.» Zudem sei Brugg zentral gelegen, gut an den Verkehr angebunden und die Nähe zu Baden sei ebenfalls ein Vorteil.

Geht alles nach Plan, soll im November Eröffnung gefeiert werden. Auf der Website wirbt das Team von Sandro Burki bereits mit der «fantastischen Lage in der mittelalterlichen Stadt Brugg» sowie der Terrasse des Anwesens, von wo aus man «einen herrlichen Blick auf den Fluss Aare» hat.