Brugg
FC-Aarau-Captain Sandro Burki eröffnet Hotel in der Brugger Altstadt

Sandro Burki hat das Haus an der Albulagasse 7/Falkengasse 10 erworben und will dieses in rund drei Monaten sanieren lassen. Der Zeitplan bis zur Eröffnung ist sportlich.

Janine Müller
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Das Hotel in Brugg ist nicht das erste, das FCA-Captain Sandro Burki eröffnet. Hier posiert er in einem der zwölf Zimmer seiner «Marco Polo Business Apartments» in Wohlen.

Das Hotel in Brugg ist nicht das erste, das FCA-Captain Sandro Burki eröffnet. Hier posiert er in einem der zwölf Zimmer seiner «Marco Polo Business Apartments» in Wohlen.

Chris Iseli

Die Aare rauscht in der Schlucht, das Plätschern des Brunnens in der Hofstatt ist zu vernehmen. Sonst ist es ruhig, vom nahen Verkehr hört man praktisch nichts. Hier im Eck, wo in der Brugger Altstadt die Albulagasse auf die Falkengasse trifft, entstehen bald acht Hotelzimmer. Marco Polo Business Apartments hat die Liegenschaft an der Albulagasse 16 erworben.

Diese Liegenschaft wird umfassend saniert und danach als Hotel in Betrieb genommen.

Diese Liegenschaft wird umfassend saniert und danach als Hotel in Betrieb genommen.

Janine Müller

Mit der Betreibergesellschaft verbunden ist der FC-Aarau-Captain Sandro Burki. Er ist Investor und Verwaltungsratspräsident, sechs weitere Geschäftspartner sind beteiligt. Der 30-Jährige hat sich entschlossen, sich auch neben dem Fussballplatz zu engagieren. Trotz intensiver Vorbereitungsphase beim FC Aarau findet Burki Zeit, Auskunft über die Pläne in Brugg zu geben.

«Wir waren im ganzen Aargau auf der Suche nach neuen Standorten», sagt Sandro Burki. «Brugg war für uns besonders attraktiv, da der Markt in diesem Bereich noch nicht gesättigt ist.» Zudem sei Brugg zentral gelegen, gut an den Verkehr angebunden und die Nähe zu Baden sei ebenfalls ein Vorteil.

Sandro Burki, Hotelier und Captain FC Aarau: «Wir waren nicht explizit auf der Suche nach einem Altstadthaus. Das war nicht dieBedingung.»

Sandro Burki, Hotelier und Captain FC Aarau: «Wir waren nicht explizit auf der Suche nach einem Altstadthaus. Das war nicht dieBedingung.»

Chris Iseli

«In Brugg haben wir verschiedene Liegenschaften angeschaut, bei einigen hat sich dann einfach nichts ergeben. Bei jener an der Albulagasse hat es dann gepasst», führt Burki aus. «Obwohl wir zuerst nach einem grösseren Objekt Ausschau gehalten haben.» Wie bereits in Wohlen haben sich die Investoren auch in Brugg letztlich für ein altes Gebäude entschieden, das umfassend renoviert werden muss. «Wir waren nicht explizit auf der Suche nach einem Altstadthaus. Das war nicht die Bedingung», so Burki. «Es hat sich so ergeben.»

Sportlicher Zeitplan

Acht Hotelzimmer werden in der Liegenschaft untergebracht. Das Baugesuch wird nächstens eingereicht. In rund drei Monaten soll mit den Renovationsarbeiten begonnen werden. Der Zeitplan ist sportlich. «Es wäre super, wenn wir schon Anfang nächstes Jahr eröffnen könnten», sagt Burki.

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Die Zimmer sind vor allem für Geschäftsleute gedacht, die für mehrere Wochen in der Region tätig sind. Entsprechendes Klientel dürfte beispielsweise mit dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch und dem Paul-Scherrer-Institut in Villigen vorhanden sein. «Doch letztlich sind alle willkommen, ob Geschäftsleute oder nicht. Hauptsache, das Hotel ist gut gebucht», ergänzt Burki. In Wohlen, wo Burki und seine Geschäftspartner ihr erstes Hotel eröffnet haben, läuft es jedenfalls schon gut. Bereits in den ersten drei Wochen waren die Zimmer ausgebucht, sagt Burki nicht ohne Stolz.

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