Cedric Hählen
Familie nimmt Abschied vom vermissten Schweizer Bergsteiger Cedric Hählen

Nach langem Hoffen und Bangen ist der Tod des im pakistanischen Karakorum vermissten Bergsteigers Cedric Hählen für Familie und Freunde zur traurigen Gewissheit geworden. Am Wochenende nehmen sie an einem Gedenkgottesdienst im Berner Oberland Abschied.

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Cedric Hählen vor seinen geliebten Bergen: Am Wochenende nehmen Familie und Freunde an einem Gedenkgottesdienst im Berner Oberland Abschied.

Cedric Hählen vor seinen geliebten Bergen: Am Wochenende nehmen Familie und Freunde an einem Gedenkgottesdienst im Berner Oberland Abschied.

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Bis zu einem zweiten Suchflug Ende März «hielten wir uns an einem Strohhalm des Glaubens an eine Rückkehr von Cedric und seinen Bergkameraden», schreibt die Familie Anfang April in einem Eintrag auf Hählens Homepage.
Doch auch bei diesem Flug wurden keine Spuren der drei vermissten Bergsteiger gefunden. Hählen und seine beiden Kameraden, der Österreicher Gerfried Göschl sowie Nisar Hussain aus Pakistan, wurden am 9. März letztmals 200 bis 250 Meter unterhalb des Gipfels des Gasherbrum I gesehen. Danach brach der Kontakt ab.
Schlechtes Wetter behinderte in der Folge die Suche nach den drei vermissten Alpinisten. Die Männer hatten das Ziel, die erste Überschreitung eines Achttausenders im Winter zu schaffen. Sie wollten den Gipfel erstmals über eine noch nie begangene Südroute besteigen und über die normale Route ins Basislager zurückkehren.