Brugg-Windisch

Expo: Die Besucher kamen in Scharen, staunten und schwitzten

Beim Flanieren durch die vier grossen Ausstellungshallen ist ein Tenuewechsel unvermeidbar. An vielen Ständen haben Gäste die Möglichkeit, sich selber körperlich zu betätigen. Das kommt nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen gut an.

Besser könnte es an diesem Samstag nicht passen: Prächtiges Herbstwetter begleitet die Gäste auf dem Weg in den Geissenschachen an die alle drei Jahre stattfindende Expo 2015. An der regionalen Gewerbeausstellung Brugg-Windisch zeigen über 170 Aussteller in vier Hallen, was sie alles zu bieten haben. Der mittlerweile bekannte Empfang mit den wärmenden Gasfackeln zeigt – es ist Expo-Zeit.

Und das Motto «Man sieht sich!» kommt nicht von ungefähr. Kaum einige Meter weit spaziert, treffen sich alte Bekannte, plaudern und gehen gemeinsam weiter. Am frühen Nachmittag sind die Aussenstände mit dem «Brugger Knebel», der Wasserschloss- und der Currywurst genauso beliebt wie Crêpes, Magenbrot oder feine Vermicelles. Die Menschen diskutieren an den Stehtischen, tanken Sonne oder sind am Flanieren. Beim Lehrverband der Genie/Rettung dürfen Kinder unter Anleitung den Raupenbagger bedienen und eine Grube ausbaggern.

Zum Staunen und Mitmachen

Auf dem Rundgang durch die Ausstellungshallen ist zuerst einmal ein Tenuewechsel angesagt. Die Winterjacke muss runter, in den Hallen ist es warm. Auch die Damen und Herren an den Ständen preisen ihre Angebote in Shirts oder Tops an. Die Dame von May Kay gesteht: «Den Blazer braucht man hier drin nicht.» Bei ihr kann man sich einen Kuss-Mund schminken lassen, um seine Charaktereigenschaften anhand des Kussmund-Horoskops herauszufinden. Der Selbsttest zeigt: Die zwei Aussagen «Glücklich und charmant» sowie «Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste» streifen die eigene Einschätzung.

Bei den Apothekern der Region Brugg ist Fitness angesagt: An einer Wand leuchten Punkte auf, die es so schnell wie möglich abzuklatschen gilt. In einer Minute sind 53 Punkte erreicht. Dieses Ergebnis sei nicht schlecht, wird mir gesagt. Wer sich nach dieser kurzweiligen Anstrengung hinsetzt, den Wettbewerb der Apotheken ausfüllt, erhält einen praktischen Flaschenöffner. Die Mineralwasser-PET-Flasche dazu gabs bereits am Expo-Eingang. Das Kantonsspital Baden informiert über die Madenwundtherapie und an zwei Geräten wird die Rückenflexibilät getestet.

Spielwarenstand wirkt wie ein Magnet

Die Kinder werden mit Süssigkeiten, Caps, Kugelschreibern oder Gutscheinen eingedeckt und gewinnen am Glücksrad eine Flasche Olivenöl oder lassen sich bei der Spitex einen Verband anlegen. Der Stand der «Amsler Spielwaren» zieht sie wie ein Magnet an. Auch der einarmige Bandit am Western-Stand der Raiffeisenbank ist bei Erwachsenen wie bei den Kindern hoch im Kurs. Kurzum: Langeweile ist an dieser Expo ein Fremdwort.

«Wir waren gerade unterwegs und fanden, ein Spaziergang in den Schachen an die Expo wäre jetzt passend. Ich schaue mich gern bei den medizinischen Angeboten um, da ich selbst in diesem Bereich tätig bin. Betten und Kissen gehören da dazu. Auch die Blumenarrangements, Brunnen, Kupferfiguren oder das Angebot der Gemüsebauer gefallen mir.»

Regina Biland, Birmenstorf

«Wir waren gerade unterwegs und fanden, ein Spaziergang in den Schachen an die Expo wäre jetzt passend. Ich schaue mich gern bei den medizinischen Angeboten um, da ich selbst in diesem Bereich tätig bin. Betten und Kissen gehören da dazu. Auch die Blumenarrangements, Brunnen, Kupferfiguren oder das Angebot der Gemüsebauer gefallen mir.»

«Als Bruggerin geht man einfach hin. An jedem zweiten Stand kennt man jemanden, das ist fast wie am Jugendfest. Mir gefällt, dass es so riesig ist und man auf dem Rundgang viel Platz hat. Es wird von allem etwas geboten. Am meisten habe ich gestaunt, dass es in der Region so viele Gartenbauer gibt. Meiner Tochter Aline gefällt das Glücksrad am besten.»

Nadine und Aline Keller, Hausen

«Als Bruggerin geht man einfach hin. An jedem zweiten Stand kennt man jemanden, das ist fast wie am Jugendfest. Mir gefällt, dass es so riesig ist und man auf dem Rundgang viel Platz hat. Es wird von allem etwas geboten. Am meisten habe ich gestaunt, dass es in der Region so viele Gartenbauer gibt. Meiner Tochter Aline gefällt das Glücksrad am besten.»

«Ich bin hier, um zu sehen, was das Gewerbe in der Region macht. Ganz nach dem Motto: ‹Denn das Gute liegt so nah.› Die ganze Ausstellung ist imposant, man wird kompetent beraten. Fressbalken, Militär und das Café Frei mit seiner Aussicht auf die Aare gefallen natürlich.»

Gabriel Strebel, Birmenstorf

«Ich bin hier, um zu sehen, was das Gewerbe in der Region macht. Ganz nach dem Motto: ‹Denn das Gute liegt so nah.› Die ganze Ausstellung ist imposant, man wird kompetent beraten. Fressbalken, Militär und das Café Frei mit seiner Aussicht auf die Aare gefallen natürlich.»

«Wir schauen uns bei den Fenstern genauer um, da wir einen Wintergarten für unser Haus planen. Wir konnten uns hier beraten lassen und haben nun eine Ansprechperson für unser Anliegen. Die ganze Ausstellung gefällt, sie ist gross und interessant.»

Manuela und Luigi Rizza, Brugg

«Wir schauen uns bei den Fenstern genauer um, da wir einen Wintergarten für unser Haus planen. Wir konnten uns hier beraten lassen und haben nun eine Ansprechperson für unser Anliegen. Die ganze Ausstellung gefällt, sie ist gross und interessant.»

«Ich bin hier, weil der Sohn meiner Schwester hier ausstellt. Der Stand der Kreativ Garten GmbH gefällt mir gut. Überhaupt bin ich an allerlei Gartensachen interessiert. Das Café Frei mit seiner Aaresicht ist gemütlich und meiner Schwester hat die Kürbissuppe in der ‹Villiger Oase› sehr gut geschmeckt.»

Alice Märki, Biberstein

«Ich bin hier, weil der Sohn meiner Schwester hier ausstellt. Der Stand der Kreativ Garten GmbH gefällt mir gut. Überhaupt bin ich an allerlei Gartensachen interessiert. Das Café Frei mit seiner Aaresicht ist gemütlich und meiner Schwester hat die Kürbissuppe in der ‹Villiger Oase› sehr gut geschmeckt.»

Meistgesehen

Artboard 1