Windisch
EVP-Einwohnerräte fordern nächtliches Lichterlöschen auf Windischer Strassen

Den Energieverbrauch, die Energiekosten und die Lichtverschmutzung reduzieren wollen die Windischer EVP-Einwohnerräte Martin Schibli und Ursula Fehlmann. Mit einer Motion fordern sie vom Gemeinderat ein Konzept zur Reduktion der Strassenbeleuchtung.

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Der Gemeinderat Windisch wird aufgefordert, ein Konzept zur Reduktion der Strassenbeleuchtung zu erarbeiten.

Der Gemeinderat Windisch wird aufgefordert, ein Konzept zur Reduktion der Strassenbeleuchtung zu erarbeiten.

mhu

Die Gemeinde Windisch sei mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet, verschiedene Massnahmen zur Energieeinsparung seien bereits in Angriff genommen worden, halten die EVP-Einwohnerräte Martin Schibli und Ursula Fehlmann fest. Zahlreiche Gemeinden in der Nachbarschaft und in der ganzen Schweiz reduzieren in der Nacht die Strassenbeleuchtung – zum Beispiel von 0.30 bis 5 Uhr, so die Einwohnerräte. Dies geschehe entweder durch eine Totalabschaltung in den Quartierstrassen oder durch eine Beschränkung auf den Einsatz von nur jeder zweiten Strassenlampe.

Im Konzept, führen Schibli und Fehlmann aus, seien die Aspekte Verkehrssicherheit und Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu berücksichtigen. In der Antwort sei auch die Energie- und Kosteneinsparung aufzuzeigen. Ebenso sei darzustellen, wie viel Zeit und Aufwand die Umsetzung des Konzepts benötigt. Und: «Grundsätzlich soll das neue Strassenbeleuchtungskonzept möglichst mit den bestehenden Leuchten realisiert werden können. Investitionen sind nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken, zum Beispiel für die Anpassungen der entsprechenden Steuerungen.»

Weiter soll der Gemeinderat aufzeigen, fahren Schibli und Fehlmann fort, wie er die Bevölkerung für eine Reduktion der Strassenbeleuchtung gewinnen will und welche Schritte er für die Einführung als notwendig erachtet – zum Beispiel eine Konsultativabstimmung oder eine Testphase. (mhu)