Brugg-Windisch

Es heisst wieder «Vorhang auf» für die neue Saison im Campuscinema

Moritz Meier war Student an der FHNW und Mitglied im Filmteam. zvg

Moritz Meier war Student an der FHNW und Mitglied im Filmteam. zvg

Seit einigen Jahren findet die Filmreihe Campuscinema im Kino Odeon statt. Nun zieht ein ehemaliger Student und Mitwirker Bilanz.

«Aus meiner Sicht sind die Filme definitiv eine Bereicherung für das Studium», sagt Moritz Meier, ehemaliger Student der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und Mitglied im Filmteam. Der 26–Jährige hat Energie- und Umwelttechnik im Bachelor studiert. Während seiner Studienzeit wurde er von seinem Dozenten Thomas Gröbly, dem Verantwortlichen der Filmreihe im Kino Odeon, gefragt, ob er der studentische Vertreter der Fachrichtung Technik sein wolle. «So wurde ich vor drei Jahren Teil des Filmteams», erzählt Meier. Die Filme der Reihe Campuscinema werden von Studenten und Dozenten gemeinsam ausgesucht. Die Vorstellungen können von den Studierenden freiwillig besucht werden und kosten fünf Franken.

Bei externem Publikum beliebt

Ziel der Filmreihe sei es, dass alle drei Studiengebiete (Wirtschaft, Pädagogik und Technik) des Campus Brugg-Windisch auch gleichermassen durch die Filme abgedeckt werden. Zudem werde ein Vertreter aus dem jeweiligen Fachgebiet an die Podiumsdiskussion, die am Ende des Films stattfindet, eingeladen. «Die Podiumsgespräche sind definitiv eine tolle Ergänzung und sind auch für das Publikum ausserhalb der FHNW ein zusätzlicher Grund, die Filme der Campuscinema-Reihe zu besuchen», sagt Meier.

Als Mitglied im Filmteam hat der 26-Jährige bei sechs Programmen mitgewirkt. Jedes Teammitglied könne im Voraus für alle drei Fachgebiete Filme vorschlagen. Mit diesen werde an der Auswahlsitzung gemeinsam mit dem Leiter des Kino Odeon, Stephan Filati, ein Programm zusammengestellt. «Bei der Abstimmung über das Filmprogramm hat natürlich jeder das gleiche Stimmrecht», versichert Meier. Zudem werden bei dieser Sitzung auch Ideen gesammelt, wer für die Podiumsgespräche eingeladen werden könnte. Thomas Gröbly sei für das Anfragen der Referenten und Stephan Filati für die Organisation rund um das Kino zuständig.

«Für die Studenten besteht der Aufwand lediglich darin, sich geeignete Filme zu überlegen und einmal pro Semester an der Auswahlsitzung dabei zu sein», sagt Meier. Das Angebot werde sehr unterschiedlich genutzt, da einige Filme beliebter sind als andere. Laut Meier sei die Filmreihe eine gute Gelegenheit, seinen Horizont zu erweitern.

Erste Vorstellung «Tomorrow»
mit Podiumsgespräch heute, 18 Uhr.

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