Brugg-Windisch

Es hat noch Plätze fürs Campussaal-Varieté

Künstlerin Katrin Weissensee kann mit Sand faszierende Geschichten erzählen.

Künstlerin Katrin Weissensee kann mit Sand faszierende Geschichten erzählen.

Die Campussaal-Betreiber sagen, wie es bei der zweiten Auflage um die Nachfrage aus den beiden Standortgemeinden steht.

Es war eine heisse Premiere vor zwei Jahren im Campussaal Brugg-Windisch. Die Betreiber hatten die Bevölkerung des Heimatstandorts als Dankeschön zu einem Varieté eingeladen und dafür Gratis-Tickets verlost. An jenem August-Abend war es dann sehr warm und die Klimaanlage im Campussaal lief erst nach der Pause auf Hochtouren, weil ansonsten die Nummer mit den grossen Seifenblasen hätte missglücken können. Viele Besucher wischten sich zwar den Schweiss von der Stirn, verliessen den Campussaal am Schluss der Veranstaltung aber glücklich.

Am Mittwoch, 22. August, ist es wieder soweit. Dann heisst es: «Vorhang auf – lassen Sie sich am Campussaal-Varieté verzaubern!» Durchs neue Programm führen wird – wie bei der Premiere – der bekannte Magier Sven Spacey. Neben viel atemberaubender Akrobatik wird unter anderen Sandmalerin Katrin Weissensee mit ihren poetischen Geschichten für einen willkommenen Gegenpol sorgen.

Jetzt braucht es Glück

Mit der Konzertbestuhlung hat es im Campussaal Platz für 930 Personen. Laut Geschäftsleiterin Kathrin Kalt sind 910 Tickets vergeben. Mit anderen Worten: Wer sich sofort meldet, kann mit etwas Glück noch einen der letzten Plätze ergattern. Aus Brugg und Windisch stammen 824 Gewinner. Die beiden Standortgemeinden werden laut Kalt nicht separat ausgewertet. Die restlichen 86 Gäste kommen aus der näheren Region und wurden kürzlich ausgelost, nachdem keine weiteren Gewinn-Anmeldungen aus Brugg und Windisch mehr eingetroffen waren. Ausserkantonale Besucher gibts nicht.

Bei der Premiere im Jahr 2016 war das anders: Damals kamen 580 Personen aus Brugg/Windisch und 230 aus der näheren Umgebung. Kathrin Kalt sagt: «Wir sind natürlich hoch erfreut, dass dieses Jahr die Brugger und Windischer in grösserer Anzahl am Dankeschön-Anlass für den Heimatstandort teilnehmen.» Das sei das Ziel gewesen und wie es scheint, habe es sich bereits rumgesprochen, dass das Varieté eine einzigartige Show zum Geniessen ist.

120 Gewinner erschienen nicht

Besonders bedauerlich war für Geschäftsleiterin Kalt, dass zirka 15 Prozent der Gewinner, also etwa 120 Personen – aus welchen Gründen auch immer –, nicht an die Premiere kamen. «Dies ist natürlich ein Zeichen der heutigen Zeit. Jeder hat noch so viele andere Optionen und wie bekannt: Was nichts kostet, ist nichts wert!» Diese Personen standen jemand anderem vor dem Ticket-Glück, der wirklich gern vom kostenlosen Varieté profitiert hätte. «Deshalb hoffe ich nun am 22. August auf schlechtes Wetter, damit möglichst viele Gewinner am Varieté begeistert werden können – und nicht die Gartenparty im letzten Moment doch noch vorziehen», hält Kalt fest.

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