Einen starken Fischgeruch hat eine Passantin wahrgenommen beim Überqueren der alten Aarebrücke in Brugg am Mittwochabend. Droht bei den anhaltend hohen Temperaturen und beim tiefen Wasserstand in der Aare – wie andernorts – ein Fischsterben? Christian Tesini von der Sektion Jagd und Fischerei beim kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), kann Entwarnung geben: Die Situation habe sich seit der leichten Abkühlung letzte Woche etwas entschärft. In der Aare, fügt er an, habe es bisher nur wenige tote Fische gegeben.

Apropos toter Fisch: In der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Brugg wenn . . .» hat ein Nutzer am Mittwoch ein Foto hochgeladen von einem Tintenfisch, den er in der Aare in Brugg gefunden habe. Es handle sich vermutlich um eine Sepia, die zu den Tintenfischen gehöre, sagt Christian Tesini, nachdem er das Foto begutachtet hat. Wie das Tier in das hiesige Gewässer gelangt ist, kann er indes nicht sagen. Auch nicht, ob es von einem Fischer als Köder benutzt worden war, wie auf Facebook kolportiert wurde. Vielleicht sei der Tintenfisch einfach dort entsorgt worden. (mhu)