Jugendfest Brugg

Erstmals wurden Festteilnehmer mit Lastwagen vor Angriffen geschützt

Die Kantonspolizei hat am Brugger Jugendfest das Sicherheitsdispositiv angepasst. So wurden beispielsweise Lastwagen quer auf die Strasse gestellt.

Die schrecklichen Ereignisse der letzten Monate im nahen Ausland, bei denen Amokfahrer mit Lastwagen in eine Menschenmenge gefahren sind, haben nun auch im Kanton Aargau zu einem höheren Sicherheitsdispositiv geführt.

Sicherheitsvorkehrungen neu beurteilt

Erstmals sind deshalb am Brugger Jugendfest an neuralgischen Punkten Lastwagen für Strassensperren zum Einsatz gekommen – beispielsweise am oberen Ende der Hauptstrasse und an der Bahnhofstrasse. Sprecher Roland Pfister von der Kantonspolizei (Kapo) Aargau sagt: «Überall, wo grosse Menschenmassen zu Fuss unterwegs sind, haben wir die Sicherheitsvorkehrungen neu beurteilt und – wo nötig – zusätzlich bauliche Massnahmen getroffen.»

Keine Panik verbreiten

Pfister betont, dass in Brugg zu keinem Zeitpunkt eine besondere Bedrohung oder Gefährdung bestanden habe und die Polizei mit diesen Mitteln auf keinen Fall Panik verbreiten wolle.
Vielmehr gehöre es zur Aufgabe der Kantonspolizei, zusammen mit den Regionalpolizeien stets die Sicherheitsvorkehrungen zu optimieren. «Für eine 100-prozentige Sicherheit können wir leider dennoch nicht garantieren», stellt Kapo-Sprecher Pfister klar.

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