Viele Fragen rund um Schulmodelle und -standorte sind geklärt. Jetzt soll der vorhandene Schulraum entsprechend den Bedürfnissen und geänderten Unterrichtsformen bereit gestellt werden.

Vor der Renovation des Realschulhauses will der Gemeinderat Schinznach-Dorf eine Gebäudeanalyse vornehmen und ein Gesamtentwicklungskonzept erstellen lassen. Auf diese Weise will er auch Hinweise über den zukünftigen Finanzbedarf und die Unterhaltskosten erhalten.

Vor Fehlinvestitionen bewahren

«Die bisherige Schulraumplanung beschränkte sich auf das Erfassen der Schülerzahlen, den momentanen Bedarf an Schulzimmern und die kurzfristig absehbare Entwicklung. Sie konnte mit relativ einfachen Mitteln von den verantwortlichen Behörden erstellt werden», so der Gemeinderat.

Bevor einem Architekturbüro ein Auftrag für die Renovation des Realschulhauses erteilt wird, soll laut Behörde geklärt werden, wie viele Räumlichkeiten für den Klassen- und den Gruppenunterricht sowie für die Schulverwaltung zur Verfügung stehen müssen. Anders gesagt: Eine Schulraumplanung sei sinnvoll um die Gemeinde vor Fehlinvestitionen zu bewahren. Gemäss Offerten bewegen sich die Kosten in der Grössenordnung von 70 000 Franken.

Strickstrasse zum Zweiten

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Freitag, 7. Juni, über die Rechnung 2012, zwei Kreditabrechnungen, einen Kredit von 60 000 Franken für die IT-Beschaffung an der Primarschule und am Kindergarten, die Aufhebung der Zivilschutzorganisation Schenkenbergertal und den Beitritt zur Zivilschutzorganisation Brugg Region sowie einen Kredit von 3,945 Mio. Franken für den Bau der Strickstrasse. Im Juni 2011 wies die Gemeindeversammlung den Kredit für den Bau der Strickstrasse an den Gemeinderat zurück. Dieser hat das Projekt «geringfügig» überarbeiten lassen. (mhu)

Gemeindeversammlung Freitag, 7. Juni, 20 Uhr, Aula.