Brugg
Erfolgsgeschichte des Medizinischen Zentrums dauert an

Das Medizinische Zentrum Brugg hat in den zehn Jahren seines Bestehens 20 000 Patienten behandelt. Dies wurde gefeiert. Die Aktionäre wählten an der GV drei neue Verwaltungsräte.

Von Max Weyermann
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264 Aktionäre nehmen an der 11.Generalversammlung des Medizinischen Zentrums Brugg teil.

264 Aktionäre nehmen an der 11.Generalversammlung des Medizinischen Zentrums Brugg teil.

Max Weyermann

Von den insgesamt 714 Aktionären haben 264 an der 11. Generalversammlung teilgenommen, um bei Rück- und Ausblicken das zehnjährige Bestehen des Medizinischen Zentrums Brugg (MZB) zu feiern.

Die Erfolgsgeschichte des Zentrums soll ihre Fortsetzung in der Stärkung und im Ausbau des bestehenden Leistungsangebotes im bisherigen Tätigkeitsfeld finden. Dazu gehören der Rückzug des Gesuches um Aufnahme in die Spitalliste und die Konzentration auf ambulante und teilstationäre Leistungen.

Diese können wesentlich zu Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen beitragen und dürften in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Wie Geschäftsführerin Susanna Mattenberger berichtete, wurden im Medizinischen Zentrum Brugg in den zehn Jahren seines Bestehens 20 000 Patienten behandelt.

Bilanz ist gesund

Im Geschäftsjahr 2014 war allerdings ein Rückgang von 3676 auf 3480 Eingriffe zu verzeichnen. Der betriebliche Ertrag reduzierte sich um rund 5 Prozent auf 7,971 Mio. Franken.

Diese Abnahme ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass im Gesundheitswesen im Moment wegen monetären Anreizen vielerorts auf die Devise «stationär vor ambulant» gesetzt wird.

Dank striktem Kostenmanagement konnte andererseits der betriebliche Aufwand in etwa im gleichen Rahmen auf 7,86 Mio. Franken gesenkt werden. Dies gelang trotz diversen grösseren Investitionen, die dazu beitragen, die Diagnose- und Behandlungseinrichtungen des MZB auf dem neusten Stand der Technik zu halten.

Die Bilanz mit einem Eigenkapital von 3,114 Mio. Franken ist weiterhin gesund. Vom Betriebsergebnis von 110 876 Franken verblieb nach betriebsfremden Einnahmen und Ausgaben sowie Steuern ein Jahresgewinn von 18 896 Franken.

Zusammen mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres ergab sich für 2014 ein Bilanzgewinn von 93 058 Franken. Nach 1000 Franken Zuweisung an die gesetzlichen Reserven und Ausschüttung von 60 000 Franken auf das Aktienkapital von 3 Mio. Franken verbleiben 32 059 Franken als Vortrag auf neue Rechnung.

Anlässlich der GV demissionierten René Müller und Ueli Wyser aus dem Verwaltungsrat. Barbara Keller war bereits im Frühjahr 2014 zurückgetreten. Als Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig Dieter Keusch, bis vor kurzem Direktor des MZB-Partners Kantonsspital Baden, Apothekerin und Grossrätin Martina Sigg (in absentia) und Stadtrat Reto Wettstein in das Führungsgremium.

Aus Anlass des Jubiläums durften die drei Dutzend Mitarbeitenden je ein Goldvreneli entgegennehmen, und die sechs seit 2005 im MZB tätigen Frauen wurden zusätzlich mit Blumen geehrt. Auch die Belegärzte und die verbleibenden Verwaltungsräte erhielten den Dank. Spezielle Erwähnung fand die enorme Leistung der von 2005 bis zum Herbst 2015 wirkenden Geschäftsleiterin Susanna Mattenberger. (MW)

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