Brugg

Er zieht Blicke auf sich: Im Centurion Tower stehen die Türen offen

Untergebracht werden im Centurion Tower ein Hotel sowie insgesamt 116 Wohnungen. Das Interesse an diesen ist gross.

Untergebracht werden im Centurion Tower ein Hotel sowie insgesamt 116 Wohnungen. Das Interesse an diesen ist gross.

Am Samstag kann ein Blick geworfen werden ins Hochhaus unmittelbar beim Bahnhof Brugg und Fachhochschul-Campus. Die Arbeiten haben im November 2017 begonnen. Aktuell verlaufen die Tätigkeiten gemäss Termin- und Kostenplan

Der Centurion Tower beeindruckt durch seine schiere Grösse, zieht alle Blicke auf sich. Am Samstag besteht die Gelegenheit, einen Augenschein im Innern zu nehmen. Am Tag der offenen Tür steht das ganze 5. Obergeschoss offen. Es können Musterwohnungen besichtigt und gleichzeitig die einmalige Aussicht genossen werden.

Insgesamt 15 Stockwerke hoch ist das moderne, markante Gebäude an exklusiver Lage gleich beim Bahnhof Brugg und beim Fachhochschul-Campus. Die Geschossfläche beträgt 24000 Quadratmeter, das Gebäudevolumen 80'000 Kubikmeter. Eingerichtet werden ein Hotel sowie 116 Wohnungen. An Letzteren ist das Interesse gross, sagt Rolf Henggeler, Projektleiter bei der Brugg Immobilien AG, die den Neubau realisiert.

Die Eigentumswohnungen sind alle verkauft, ihr Bezug ist gegen Ende November vorgesehen. Von den 84 Mietwohnungen – diese befinden sich im 3. bis 10. Stockwerk – sind laut Henggeler bereits 24 vermietet und 9 reserviert. Zur Verfügung stehen noch, fügt der Projektleiter an, Mietwohnungen mit 2,5 und 3,5 Zimmern sowie ein Gewerberaum von 400 Quadratmetern Fläche im Erdgeschoss. Der Bezug sei gestaffelt geplant «frühestens ab Mitte Januar 2021». Die Eröffnung des Hotels samt Restaurant erfolgt übrigens am 11. Januar. Es verfügt über 67 Zimmer, rund die Hälfte ist mit Kochnischen ausgestattet. Besitzer und Betreiber ist Rolf Kasper von der Gruppe Aargauhotels.

Im Schnitt waren rund 150 Arbeiter tätig

Begonnen haben die Arbeiten am Centurion Tower nach einer langjährigen Planungsphase inklusive Studienauftrag im November 2017. Im Vorfeld wurden auf dem 2640 Quadratmeter grossen Areal das alte Cardinal- und Landi-Gebäude abgebrochen sowie archäologische Ausgrabungen vorgenommen. Verschiedene Spuren aus der Römerzeit kamen zum Vorschein. Ebenfalls galt es, die Einsprachen zu bearbeiten.

Henggeler nennt die eindrücklichen technischen Details des Centurion Tower: 30'000 Kubikmeter Aushub, 17500 Kubikmeter Beton, 2200 Tonnen Stahl, 600 Betonstützen, 110 Kilometer Elektrorohr, 110 Kilometer Elektrokabel und 50 Kilometer Elektrodraht. Im Schnitt seien rund 150 Arbeiter auf der Baustelle tätig gewesen.

Aktuell werden Storen und Geländer montiert

Derzeit erfolgen laut Henggeler die Montage von Natursteinfassade, Storen und Geländer an der Fassade, der Ausbau der Terrasse im 15. Obergeschoss sowie der Ausbau der Eigentumswohnungen im 11. bis 14. Obergeschoss. Ausgeführt werden überdies Endarbeiten in den Mietwohnungen sowie Umgebungsarbeiten. Bis zur Fertigstellung gilt das Augenmerk zudem der Inbetriebsetzung der Haustechnik, den integralen Tests der Sicherheitseinrichtung sowie den Vorabnahmen und der Mängelbehebung.

Aktuell verlaufen die Tätigkeiten gemäss Termin- und Kostenplan, stellt Henggeler fest. Er äussert sich sehr zufrieden über den Baufortschritt und lobt die motivierten «und äusserst leistungsstarken» Beteiligten. Dank ihnen hätten auch erschwerte Situationen, die es bei einem solchen Grossprojekt immer wieder mal gebe, innert nützlicher Frist sauber gemeistert werden können.

Als Herausforderungen bei diesem Vorhaben erwähnt Henggeler etwa das permanente Termin-, Qualitäts- und Kostencontrolling oder aber die Planung und Umsetzung der Käuferwünsche für die Eigentumswohnungen sowie die Koordination der Fassadenarbeiten und die Umsetzung der Covid-19-Massnahmen auf der Baustelle. Coronafälle, ergänzt der Projektleiter, seien keine zu verzeichnen gewesen. Auch zu nennenswerten Arbeitsunfällen sei es nicht gekommen während der Bauzeit.

Wegen Corona ist Anzahl der Besucher beschränkt

Apropos Covid-19: Am Tag der offenen Tür am Samstag besteht Maskenpflicht. Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher – sie werden beim Eingang registriert – ist auf dem Stockwerk beschränkt.

Ziel sei es, den Interessierten die verschiedenen Grundrisse – nicht nur auf dem Plan – und die hochwertigen Ausbaustandards zu zeigen, Fragen zu beantworten «und selbstverständlich neue Mieter zu gewinnen», sagt Henggeler. Als Pluspunkte der Wohnungen nennt er unter anderem die grossen Metallfenster, die viel Tageslicht ins Innere lassen, die Loggias oder auch die moderaten Mietpreise und die zentrale Lage.

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