Habsburg
Entscheid Ende September: Endspurt bei Suche nach neuem Schlossherr

Wer wird neuer Schlossherr? Noch ist nicht klar, wie der künftige Mieter des Restaurants auf der Habsburg heissen wird. Fest steht, dass der Restaurantbetrieb ab Oktober eingestellt wird. Im Winter werden Sanierungsmassnahmen ausgeführt.

Michael Hunziker
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Ab Oktober wird der Restaurationsbetrieb auf der Habsburg eingestellt. Im Winter stehen Sanierungsmassnahmen an.az-Archiv

Ab Oktober wird der Restaurationsbetrieb auf der Habsburg eingestellt. Im Winter stehen Sanierungsmassnahmen an.az-Archiv

«Wir haben die Stelle ausgeschrieben und es sind Bewerbungen eingegangen», sagt François Chapuis, Leiter von Immobilien Aargau.

Ebenfalls hätten sich verschiedene Interessenten spontan beim heutigen Wirt Hansedi Suter gemeldet. Aber: «Eine Wahl ist bisher nicht erfolgt», hält Chapuis fest. «Der Entscheid kann Ende September erwartet werden.»

Der Kanton als Besitzer der Habsburg sei bestrebt, einen «würdigen» Nachfolger zu finden, so der Leiter von Immobilien Aargau.

Mit der Suche wurde ein spezialisiertes Unternehmen beauftragt. Dieses prüft die Bewerbungsunterlagen möglicher Kandidaten, die Geschäftsideen sowie die Businesspläne.

Gefragt ist, so stehts im Stelleninserat, ein geborener Schlossherr mit ansteckender Ausstrahlung und fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, der das Schloss – ein einzigartiges Objekt an aussergewöhnlicher Lage – mit einem überzeugenden Konzept in die Zukunft führen kann.

Rückblick: Im März dieses Jahres gab der Kanton bekannt, dass Mieter Hansedi Suter per Ende September gekündigt hat.

Suter leitete die Geschicke des Restaurants während 34 Jahren. Das Lokal entwickelte sich unter seiner Führung zu einem beliebten Treffpunkt und zu einem bekannten Ausflugsziel. Die Küche geniesst einen ausgezeichneten Ruf.

Ab Oktober wird der Restaurantbetrieb eingestellt. Der Kanton nutzt den Mieterwechsel, um während den Wintermonaten anstehende Renovations- und Instandsetzungsarbeiten durchzuführen. Vor allem in den Bereichen Küche und Abwasser drängen sich laut François Chapuis Sanierungsmassnahmen auf.

Der Museumsbetrieb wird wie gewohnt bis Ende Oktober weiter geführt. Will heissen: Die Burg bleibt zugänglich, Führungen und Workshops für Gruppen und Schulklassen finden normal statt.

Anfang des nächsten Jahres, spätestens am 1. April 2014, soll das Schlossrestaurant unter neuer Führung seine Türen öffnen. Dass der Betrieb für ein paar Monate ruht, ist laut Chapuis verkraftbar.

Schon der bisherige Wirt habe die Betriebsferien jeweils auf die Wintermonate angesetzt. Einziger Wermutstropfen sei höchstens, dass in diesem Jahr kein Weihnachtsgeschäft möglich sei, in der Adventszeit also keine Anlässe durchgeführt werden könnten.

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