Lupfig
Ende gut, alles gut im Altersheim Eigenamt in Lupfig

Während zweier Jahre war die Erweiterung der Demenzabteilung im Altersheim Eigenamt in Lupfig ein heisses Thema an den Generalversammlungen des Altersheimvereins. Nun wird ein Projekt realisiert, das jüngst restlose Zustimmung fand.

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«Ich war an der letzten GV frustiert, weil die Umbaupläne abgelehnt wurden. Wenn ich aber das hier sehe, muss ich sagen: Die Wartezeit hat sich gelohnt.» Das Mitglied des Altersheimvereins fasste am Ende der jüngsten GV zusammen, was weitere 34 Anwesende gleich empfanden - eine riesige Erleichterung.

Nicht nur sie: Auch der Altersheimleiter Martin Hüppi und der Ennetbadener Innenarchitekt Fritz W. Gläser (Atelier 28) freuten sich, dass eine gute Lösung gefunden worden ist. Schlichtweg ein Wurf sind der neue Wintergarten im Erdgeschoss und der ihm vorgelagerte «beschützende Garten» mit Wasser, Brunnen und Bänken und allenfalls Hochbeeten.

Weshalb diese Bezeichnung? Der Garten ist eingezäunt und deswegen auch für Demenzkranke allein begehbar. Bis jetzt waren demente Menschen im Altersheim Eigenamt im ersten Stock unter sich, doch nun eröffnen sich in Verbindung mit dem Wintergarten im Parterre ganz neue Möglichkeiten. Wie geht es weiter?

Das Vorhaben ist ambitiös: Im Herbst 2012 ist Baubeginn; im Sommer 2013 ist Bauende. (ef)