Brugg
Einwohnerrat setzt klares Zeichen für den Campussaal

Der Campussaal soll erfolgreich starten: Der Einwohnerrat Brugg hat am Freitagabend den jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag von 190000 Franken für fünf Jahre genehmigt.

Michael Hunziker
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So soll sich das Foyer des Campussaals präsentieren. zvg

So soll sich das Foyer des Campussaals präsentieren. zvg

Glücklich darüber, dass sich die Beiträge für den Betrieb des Campussaals im Vergleich zu den ursprünglichen Berechnungen auf 600000 Franken verdoppeln, waren die Brugger Einwohnerräte nicht. Einstimmigkeit herrschte aber von links bis rechts darüber, dass man sich die Freude auf die Eröffnung nicht nehmen lassen will. «Es geht darum, einen soliden Start des Campussaals zu ermöglichen», sagte Stadtammann Daniel Moser. Martin Wehrli, Vizeammann und Präsident des Verwaltungsrats der Campussaal Immobilien AG, betonte, dass eine Frist von fünf Jahren absolut nötig sei, um Erfahrungen zu sammeln und den Betrieb beurteilen zu können. Das Resultat fiel klar aus: Mit 41 zu 1 Stimmen genehmigte der Einwohnerrat den jährlich wiederkehrenden Betriebsbeitrag von maximal 190000 Franken für fünf Jahre.

Nicht abgestimmt werden musste über den jährlich wiederkehrenden Beitrag für den Betrieb ab 2018. Der Grund: Der Campussaal wird durch die Stadt Brugg und die Gemeinde Windisch in Partnerschaft betrieben. Und in Windisch hatte der Einwohnerrat diesen Antrag am Mittwoch bachab geschickt.

Zu einer lebhaften Diskussion führten die geplanten Sofortmassnahmen im kommunalen Verkehrsnetz. Vor allem SVP und FDP zeigten sich wenig begeistert. Schliesslich wurde der Kredit von 110000 Franken mit 23 zu 19 Stimmen gutgeheissen. Deutlich angenommen wurde weiter der Contracting-Vertrag und der Baukredit für den Ersatz und die Erneuerung der Wärmeerzeugung des Wärmeverbunds Hallwyler.