Brugg

Einwohnerräte wünschen sich bei Homepage weitere Verbesserungen

Bunt und strukturiert präsentiert sich die neue Homepage der Stadt Brugg.

Bunt und strukturiert präsentiert sich die neue Homepage der Stadt Brugg.

Die Stadt Brugg hat einen neuen Internetauftritt. Politiker von SVP und FDP begrüssen die klare Struktur sowie die ansprechenden Bilder. Sie wünschen sich einen allgemeinen Veranstaltungskalender und mehr Projekt-Informationen.

Vielen war er schon lange ein Dorn im Auge: der alte Internetauftritt der Stadt Brugg. Unübersichtlich, nicht aktuell, fehlende Informationen, so der Grundtenor. Im Einwohnerrat versuchten Tobias Hungerbühler von der SVP und Titus Meier von der FDP mittels Vorstössen, Bewegung in dieses Thema zu bringen.

Seit ein paar Tagen ist die neue Website aufgeschaltet: Die Themen sind neu gruppiert und mit Bildmaterial ergänzt worden; die Suchfunktion verbessert. «Die Homepage wurde den neuen Internet-Benutzer-Gewohnheiten angepasst. Insbesondere wurden die Möglichkeiten der neuen Browsergenerationen ausgenutzt», sagt Martin Rauber von der Stabsstelle der Stadtkanzlei. «Bereits umgesetzt ist, dass der Inhalt auf mobilen und Tablet-Geräten reduziert und damit datenvolumensparend rasch übertragen werden kann. Weitere Möglichkeiten können später realisiert werden.» Redaktionell sei im Vergleich zu früher am Inhalt nichts geändert worden, so Rauber weiter.

«Positiv überrascht»

Wie gefällt den beiden Einwohnerräten der neue Auftritt der Stadt? «Insgesamt hat er mich positiv überrascht», sagt Tobias Hungerbühler. Ins gleiche Horn bläst Titus Meier, dem die Website ebenfalls sehr gut gefällt, weil sie die Benutzer zur Erkundung einlade. «Mit der neuen Homepage erfüllt der Stadtrat eines meiner beiden Postulate zur Kommunikationspolitik», so Meier. Auch die übersichtlichen Informationen zum Wohn- und Arbeitsraum Brugg schätzt er.

Konkret vermissen beide Politiker einen Veranstaltungskalender, der auch in einer mobilen App auf dem Smartphone aufgerufen werden kann. Er sollte sowohl über offizielle Aktivitäten der Stadt Brugg sowie über solche der Brugger Institutionen und Vereine Auskunft geben. «Ziel soll sein, dass alle Veranstaltungen publiziert werden, die dazu beitragen, unserer Stadt etwas Leben einzuhauchen und Menschen zusammenbringen», sagt Titus Meier. Tobias Hungerbühler ergänzt: «Da in Brugg sehr viel läuft, bräuchte es aussagekräftige Rubriken und eine Suchfunktion.» Martin Rauber sagt, dass die Stadt ihre eigenen Veranstaltungen publiziere. Der allgemeine Veranstaltungskalender hingegen werde auch weiterhin nicht von der Stadt Brugg geführt.

Transparenz bringt Bürgernähe

Weiter wünschen sich die beiden Einwohnerräte vermehrt Informationen zu laufenden, geplanten und abgeschlossenen Projekten. Meier könnte sich zudem eine Rubrik zu wichtigen Entscheiden des Stadtrats und der Verwaltung vorstellen. «Ich konnte beispielsweise das neue Verkehrsregime im Westquartier auf der Homepage nicht finden», sagt er. Hungerbühler betont: «Meine Meinung ist klar: Die Transparenz einer öffentlichen Verwaltung bewirkt einerseits einen gewissen Druck auf deren Effizienz, erhöht aber gleichzeitig auch die Bürgernähe der politischen Gremien und der Verwaltungsabteilungen.»

Grundsätzlich erwarten Meier und Hungerbühler eine transparente, proaktive und offene Kommunikation von der Stadt Brugg. Auch böten die Social-Media-Plattformen immer wieder neue Möglichkeiten, die aber mit personellem und finanziellem Aufwand verbunden seien. «Vielleicht wäre es angebracht, eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten, damit der Einwohnerrat als politische Vertretung der Bevölkerung darüber diskutieren und entscheiden kann», fasst Meier die aktuelle Situation zusammen.

Hungerbühler doppelt nach: «Die Stadt Brugg ist auf dem richtigen Weg, indem sie erkannt hat, dass im Bereich der Kommunikation noch Optimierungspozential besteht. Die Neugestaltung der Homepage ist ein erster wichtiger Schritt eines integrierten Kommunikationskonzepts.»

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