Windisch

Einmal um die Welt und durch die Zeit

Die Eintracht Windisch in Uniform – später traten sie in Tanzklamotten auf.

Die Eintracht Windisch in Uniform – später traten sie in Tanzklamotten auf.

Am Samstagabend fand in der Dorfturnhalle das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Eintracht Windisch unter dem Motto «Let’s Dance» statt.

Mit rot leuchtenden Polo-Shirts startet die Juniorband Windissimo den Konzertabend in Schottland mit dem Stück «Of Singers and Dancers». «Es spielen etwa 25 Jugendliche in unserer Juniorenband. Im Moment können wir nicht klagen, aber in den nächsten Jahren sind wir auf den Nachwuchs angewiesen», sagt Philip Wernli, Präsident der Musikgesellschaft Eintracht Windisch. Das Konzert findet unter der Leitung von Dirigent Pascal Gruber und Vizedirigent Roman Wernli statt.

Passend zu ihren Kleidern setzen die jungen Musiker die Reise in Südamerika mit «Tango Argentina» fort. Bevor die Nachwuchsmusiker zusammen mit der Eintracht den heissen Rhythmus von «Let’s get loud» spielen, lädt Markus Fankhauser, der Leiter der Juniorband, alle Jugendlichen, die ein Blasinstrument spielen, zur Probe ein.

Zeitreisen und Hochzeit

«Jetzt machen wir eine Zeitreise in die 80er. Lassen Sie sich überraschen und von uns wie von Tanzpartnern durch den Abend führen», sagt Ruedi Stähli, der zusammen mit Daniela Ray durch den Abend führt. Nach «Dirty Dancing» tauchen die Zuschauer mit «Let’s do the Jive» in die 30er und 40er ab, bevor sie mit «Saturday Night Fever» zurück in die 70er katapultiert werden.

«Das nächste Stück ist von Schostakowitsch und hat zwar einen sehr langweiligen Titel – The «second waltz» – aber es ist sehr abwechslungsreich und auch tanzbar», sagt Stähli.

Bei der Ansage der nächsten beiden Stücke bleibt Ruedi Stähli einfach sitzen. Seine Moderationskollegin Daniela Ray leitet gekonnt weiter: «Wenn er sitzen bleibt, bleiben wir einfach in Russland. Das nächste Stück heisst «Russian Tales» und erzählt die Geschichte einer Hochzeit und wie der Bräutigam kurz danach in den Krieg ziehen muss. Glücklicherweise kehrt er am Schluss gesund zurück.» Als letztes Stück vor der Pause spielen sie einen russischen Volkstanz mit dem Namen «Kalinka», bei dem das Publikum der Eintracht Windisch mit einem «Hey» aushelfen muss.

Taranteln

Nach der Pause kommen die Musiker ohne Uniform dafür in Tanzklamotten zurück: «Wir haben uns mottogerecht nach verschiedenen Tanzstilen angezogen», erklärt Daniela Ray. Die Gäste, die von den Schwellbaumschränzern aus Windisch versorgt werden, erleben eine heisse Phase mit den Stücken «Rumba in Concert» und «La Cumparsita».

Bevor es nach Süditalien geht, steht mit «Charleston forever» noch einmal eine Zeitreise an. Wie von der Tarantel gestochen tanzen könnte man beim Stück «Tarantella», was sich aber keiner der Gäste zutraut.

Mit dem letzten Stück, «Lord of the Dance», endet das Konzert in Irland, wenn die Zugaben nicht wären. Mit «Zorba the Greek» geht es weiter nach Griechenland und danach noch ein letztes Mal über den Atlantik mit «Memories of Sao Paulo».

Meistgesehen

Artboard 1