Brugg

Eine neue, regionale Anlaufstelle für Altersfragen

Zwei, die sich über ihre Aufgaben freuen: Annette Grieder (links) führt die Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt; Irmi Lanter ist Stellenleiterin der Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Brugg.  EF.

Zwei, die sich über ihre Aufgaben freuen: Annette Grieder (links) führt die Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt; Irmi Lanter ist Stellenleiterin der Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Bezirk Brugg. EF.

Die Koordinationsstelle Alter ist um weitere acht Gemeinden ausgebaut worden und: Sie hat eine neue Leiterin. Die neue Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt ist Anlaufstelle für Fragen zum Alter.

«Ich suche eine Fahrgelegenheit zur Therapie – welche Möglichkeiten habe ich?» «Habe ich Anspruch auf Ergänzungsleistungen?» «Mein Vater hat sich entschlossen, ins Altersheim zu gehen. Wie wird dies finanziert?» Mit diesen und anderen Fragen setzt sich die neue Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt täglich auseinander.

Sie gibt Auskünfte, vermittelt, stellt Dokumentationen bereit; koordiniert Altersarbeit; bereitet den monatlichen Veranstaltungskalender auf; ist Ansprechpartnerin für Arbeitsgruppen im Bereich Alter; arbeitet mit dem Seniorenrat zusammen und so fort. Die Liste der Aufgaben will kaum ein Ende nehmen. Kurz: Die Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt entspricht einem Bedürfnis älterer Menschen.

«Ausgezeichnete Erfahrungen»

Deshalb haben die Gemeinden Birr, Birrhard, Habsburg, Hausen, Lupfig, Mülligen, Scherz und Windisch mit Pro Senectute Aargau neu eine Leistungsvereinbarung über das Führen der Koordinationsstelle als Pilotversuch in den Jahren 2011/12 unterzeichnet. Hervorgegangen ist die Koordinationsstelle aus dem Altersleitbild, das die acht Gemeinden gemeinsam entwickelt haben.

Auch in Brugg war die Einführung der Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg dem Altersleitbild entsprungen (siehe Kästchen). Seit Anfang 2011 ist diese Stelle definitiv. «Wir haben damit ausgezeichnete Erfahrungen gemacht», sagte Stadträtin Dorina Jerosch an einer Feier zur erweiterten Koordinationsstelle. Die Brugger Stelle werde «sehr genutzt, und zwar von Privatpersonen wie von wichtigen Ansprechgruppen, zu denen etwa der Seniorenrat zählt, aber auch von Institutionen, die sich professionell mit dem Alter befassen.

Mit der Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg würdigen wir das Alter», unterstrich Jerosch: «Ich bin stolz auf diese Stelle und ihre Arbeit.» Mit Blick auf die Vertreterinnen und Vertreter der acht Gemeinden fuhr die Brugger Stadträtin fort: «Es freut mich, dass diese Stelle nun regional tätig ist und verschiedene Gemeinden das Angebot nutzen.»

Dorina Jerosch zeigte sich überzeugt, dass «mit der Regionalität neue Synergien genutzt und geschaffen werden»; das Angebot werde somit vielfältiger und «noch spannender». Und das bringe allen etwas: «Den Gemeinden, den Institutionen, aber vor allem den älteren Menschen in unserer Region.»

Pro Senectute stellt Fachpersonal

Beheimatet ist die Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt in den Räumen der Pro Senectute Bezirksberatungsstelle Brugg: dort, wo die Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg bereits fest verankert ist. Der Kontakt zwischen den beiden Altersstellen wird eng sein – schliesslich wird für 2013 eine Zusammenlegung angestrebt.

Geführt wird die Koordinationsstelle Alter Region Brugg/Eigenamt von Annette Grieder-Ebert, die zusätzlich auch die Verantwortung für die Betreuung der bereits fixen Koordinationsstelle Alter Stadt Brugg übernimmt. Barbara Casanova, welche diese Stelle bisher geführt hat, wird – neben ihrer Tätigkeit als Sozialberaterin bei Pro Senectute – weiterhin als Stellvertreterin tätig sein.

Meistgesehen

Artboard 1