Für das Areal an der Hauptstrasse in Villigen – zwischen Erbsletstrasse und Schulstrasse – besteht ein Gestaltungsplan aus dem Jahr 2003. Bei einer Überbauung des Geländes, so heisst es in den Vorschriften, muss ein Lärmschutzbauwerk erstellt werden. Konkret ist die Rede von einer Lärmschutzwand von 2 Metern Höhe oder von Kleinbauten.

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Hauptstrasse, möchte der Gemeinderat, dass der Passus mit der Lärmschutzwand aus dem Gestaltungsplan Erbslet gestrichen wird. Die Entwürfe mit Erläuterungen sowie der Vorprüfungsbericht liegen bis 15. Juli auf der Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Gleichzeitig wird ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt.

In der Begründung ist festgehalten, dass die bisherige Vorschrift darauf basiere, einer neuen Überbauung einen möglichst flächendeckenden Lärmschutz gewähren zu können. Dieser Ansatz nehme aber keine Rücksicht auf die bereits bestehenden angrenzenden Überbauungen sowie das schützenswerte Ortsbild des südlichen Dorfkerns, wird weiter ausgeführt. «Das Lärmproblem soll überbauungsbezogen angegangen werden.»

Dies sei für das Gestaltungsplangebiet Erbslet wünschenswert, damit die Planung ganzheitlich vollzogen werden könne und so aus dem ganzen Spektrum von Massnahmen geschöpft werden könne: Gebäudeorientierung und Gebäudegestaltung, Wälle, Kleinbauten, Zwischenbauten.

Orientierungsversammlung am Mittwoch, 25. Juni, 19.30 Uhr, Dachsaal des alten Schulhauses Stilli.