Jurapark Aargau
Eine kleine Marke mit grosser Wirkung

An der Mitgliederversammlung in Wittnau wurde das neue Parklabel präsentiert. Im Vorstand von Jurapark Aargau gibt es einen Wechsel. René Heiz aus Schupfart hat seine Demission eingereicht. Verena Kläusler, ebenfalls aus Schupfart, wurde neu gewählt.

Susanne Hörth
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Das neue Park-Logo

Das neue Park-Logo

Der Jurapark Aargau darf sich seit 2012 mit dem Label «Schweizer Pärke» schmücken. «Das Jurapark-Logo muss künftig immer in Kombination mit diesem Label erscheinen – auf Prospekten und Tafeln ebenso wie auf Produkte-Etiketten», so die Verantwortlichen von Jurapark Aargau.

Um diese gestalterischen und technischen Vorgaben gerecht werden zu können, hat die Geschäftsleitung ein Gestaltungsbüro beauftragt.

Das bestehende Jurapark-Logo wurde vereinfacht und modernisiert, damit es neben dem Naturpark-Label bestehen kann und auch in kleinen Anwendungen gut erkennbar ist.

Das neue Logo wurde am Mittwochabend an der Mitgliederversammlung in Wittnau von Co-Geschäftsleiterin Christine Neff kurz präsentiert. Ein emotionales Thema, wie sich danach herausstellte.

Unnötige Kosten?

Wieso ein zwischenzeitlich gut etabliertes Logo durch ein Neues ersetzen, wollte ein Versammlungsteilnehmer wissen. Dies generiere doch nur unnötige Kosten.

Produzenten von Regionalprodukten störten sich daran, dass die teils in grosser Auflage gedruckten Warenetiketten nun mit der falschen Jurapark-Aargau-Marke versehen seien. Neudrucke würden für die Produzenten mit Mehrkosten verbunden sein.

Jurapark-Präsident Thomas Vetter betonte wie auch zuvor schon Marion Sinniger (verantwortlich für Kommunikation & Naturnaher Tourismus), dass die Ablösung des Logos fliessend passieren würde. Aus Kostengründen wird die Einführung des neuen Auftritts auf Drucksachen und Produkte-Etiketten schrittweise und nach Bedarf realisiert.

Zufrieden zeigt sich Co-Geschäftsleiter Alessandro Ferrugia bei der Präsentation der Jahresrechnung 2012. Den Ausgaben von 1 066 121 Franken standen Einnahmen von 1 154 400 Franken gegenüber.

Damit resultiert ein Gewinn von 88 279 Franken. Das Eigenkapital beträgt somit neu 341 249 Franken. Aus der Versammlung wurde die Frage nach den Lohnkosten laut. Diese betrugen im zurückliegenden Jahr 257 000 Franken (ohne Sozialleistungen).

Für verschiedene Projekte müssen immer wieder externe Fachleute beigezogen werden. Dadurch verteilt sich die Lohnsumme nicht nur auf die Geschäftsleitung mit ihren 310 Stellenprozent.

Grossen Stellenwert legen die Parkverantwortlichen auf die Ausbildung von Landschaftsführern. Der Lehrgang, der im September 2012 mit 12 Leuten gestartet ist, schliesst im Herbst 2013 mit einer praktischen Prüfung ab. Christine Neff erklärte dazu: «Mit dieser Ausbildung wollen wir die bereits hohe Qualität unserer Führungen steigern.»

Das Parkjahr 2013 ist bereits mit diversen Aktivitäten gut gestartet. So etwa das Jurapark-Fest in Wegenstetten im April. Jährlich wiederholt werden soll künftig das Gemeindeseminar, welches am zurückliegenden Samstag in Villigen mit 17 Gemeindevertretern erfolgreich erstmals durchgeführt wurde.

Das Pilotprojekt Freiwillige Bewirtschaftungsarrondierung in Zuzgen ist abgeschlossen. Neue Projektgemeinden werden nun gesucht.

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