Windisch

Eine Chance für die Schule: Die SP unterstützt das neue Medien- und Informatikkonzept und die Reorganisation der Schulverwaltung

Die SP Windisch unterstützt das Medien- und Informatikkonzept der Schule. (im Bild: Die Schulanlage Dohlenzelg.)

Die SP Windisch unterstützt das Medien- und Informatikkonzept der Schule. (im Bild: Die Schulanlage Dohlenzelg.)

Die Windischer Sozialdemokraten sagen im Vorfeld der Einwohnerratssitzung zu beiden Geschäften einstimmig Ja.

An der Fraktionssitzung der SP vor der Windischer Einwohnerratssitzung vom Mittwochabend standen zwei Geschäfte im Mittelpunkt. Beide wurden einstimmig unterstützt.

Das neue Medien- und Informatikkonzept der Schule Windisch schafft gute Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung, hält die SP Windisch fest. «Nachdem der Kanton die Einführung der Informatik in die Verantwortung der Gemeinden übergeben hat, können die Gemeinden selbst über den gewünschten Standard entscheiden, müssen aber die entstehenden, erheblichen Kosten selbst tragen. Die Computer werden dabei als Lehrmittel betrachtet und sollen deshalb den Schülern kostenlos zur Verfügung stehen», so die SP.

Die alten Computer müssen ersetzt werden

Im Konzept des Gemeinderats ist ein mittlerer Standard vorgesehen, der zu einer leichten Erhöhung der aktuellen Anzahl von Geräten für Schüler führen wird, wobei in einer ersten Phase ein erheblicher Teil der jetzt verwendeten Computer aus Altersgründen ersetzt werden muss.

Die Fraktion ist zufrieden mit dem Inhalt und der Qualität des Konzepts, «auch wenn es vor allem die technische Seite darstellt und weniger zu den pädagogischen Aspekten Stellung nimmt».

Es kamen gemäss Fraktionsbericht auch einzelne Stimmen auf mit Überlegungen, ob die Einführung von Computern wirklich bereits im Kindergarten sinnvoll sei. Andere Fraktionsmitglieder wünschten sich eine bessere Qualitätsstufe für die Oberstufe, das heisst jedem Schüler ein eigener Computer.

Viele äusserten Bedenken, ob eine 65-Prozent-Stelle für den technischen Support wirklich genügend sei. Dazu erklärte der Vertreter des Gemeinderats, Bruno Graf, dass die weitere Entwicklung sicher schrittweise vorgenommen werden soll.

«Das heute vorliegende Konzept ist überzeugend, muss wohl aber schon bald den rasanten Entwicklungen in der IT-Branche, in der Gesellschaft und in unserer Schule wieder angepasst werden», fasst die SP zusammen.

Das zweite grosse Thema war der Verpflichtungskredit zur Reorganisation der Schulverwaltung. «Es muss festgestellt werden, dass die Schule Windisch aktuell in einer speziellen Situation ist und in den letzten Monaten kaum zur Ruhe kommt», führt die SP aus. «Weil im Bereich Schulverwaltung keine erfahrenen Mitarbeiter gefunden werden können, kann die Schulleitung nur ungenügend unterstützt werden.»

Für die nötige Konstanz im Schulalltag

Jetzt ergibt sich laut SP die Möglichkeit, eine erfahrene und kompetente Person im Rahmen eines Projekts zwei Jahre anzustellen, mit der Aufgabe, Strukturen und Prozesse innerhalb der Schule zu optimieren.

Damit soll die Schulleitung administrativ entlastet werden, damit Kräfte für die pädagogischen Aufgaben frei werden können. Mit der praktischen Einführung von verbesserten Prozessabläufen soll auch die nötige Konstanz im Schulalltag wieder erreicht werden.

Die SP Fraktion sieht dieses Projekt als gute Chance für die Schule. Als Teil sollten aber schon bald Gedanken zur Form der Fortsetzung nach Abschluss des Projekts entwickelt werden, fügt die SP an. (az)

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