Villigen

Ein neues Daheim für die Feuerwehr Geissberg

Nun verfügt die Feuerwehr Geissberg über ein modernes, zweckmässig eingerichtetes Magazin mit fünf Achsen für die Fahrzeuge.

Nun verfügt die Feuerwehr Geissberg über ein modernes, zweckmässig eingerichtetes Magazin mit fünf Achsen für die Fahrzeuge.

Seit dem 1. Januar 2011 betreiben die drei Gemeinden Villigen, Remigen und Rüfenach gemeinsam die Feuerwehr Geissberg. Mit einem Einweihungsfest wurde das umgebaute und erweiterte Feuerwehrmagazin in Betrieb genommen

Was bisher noch fehlte, war ein Feuerwehrmagazin, ein «Dihei», wie Thomas Meier, Vizeammann von Villigen und Präsident der Feuerwehr Geissberg, es nannte.

Am Samstag wurde das umgebaute und erweiterte Feuerwehrmagazin in Villigen mit einem kleinen Fest eingeweiht. In seiner Ansprache rollte Kommandant André Jacquat nochmals die Entstehungsgeschichte der Feuerwehr Geissberg auf, der ursprünglich fünf Gemeinden hätten angehören sollen. Schliesslich waren es noch drei, die an ihren Wintergemeindeversammlungen 2010 der Fusion zustimmten und schon wenige Wochen später war die Feuerwehr Geissberg aktiv.

«Ich trage zwei Hüte», schmunzelte Jacquat, tauschte die Feuerwehrkappe gegen einen Baustellenhelm aus und führte seine Ansprache als Architekt weiter. Jener Teil des Gebäudes, in dem vorher das Bauamt untergebracht war, wurde zur fünften Achse für die Feuerwehr, der Estrich wurde ausgebaut und daneben entstand ein Büro für den Kommandanten sowie ein Theoriesaal.

Während der ganzen Bauzeit musste der Feuerwehrbetrieb aufrechterhalten werden. «Jeden Morgen wurden die Fahrzeuge heraus- und am Abend wieder hineingefahren», blickte Jacquat zurück – «eine echte Herausforderung».

Langer und beschwerlicher Weg

«Auch ich trage zwei Hüte», begann Thomas Meier seine Ansprache. Er ist nicht nur Vizeammann von Villigen, sondern auch Präsident der Feuerwehr Geissberg. «Der Weg von den ersten Fusionsgesprächen bis zur heutigen Einweihung war lange und zeitweise recht beschwerlich. Doch heute freuen wir uns dank umsichtiger Planung an einem funktionellen Bau.» Trotzdem bedaure er, dass der ursprüngliche Plan, im Hasel ein neues Magazin zu bauen, «wegen ein paar Grashalmen» gescheitert sei.

Als «historischen Augenblick» bezeichnete Urs Ribi, Leiter Feuerwehrwesen der Aargauischen Gebäudeversicherung, die Einweihung. Er wies auf die Bedeutung der Feuerwehr für die öffentliche Sicherheit hin. «Die Feuerwehr ist an 7 Tagen 24 Stunden einsatzbereit», betonte er. Der Feuerwehr Geissberg wünschte er gute Kameradschaft und viel Glück.

Gebäude gehört Villigen

Das Feuerwehrmagazin gehört der Gemeinde Villigen, die auch den Baukredit von 775000 Franken bewilligt hatte. Das Gebäude wird an die Feuerwehr Geissberg vermietet.

«Das letzte Mosaiksteinchen fehlt noch», wies Jacquat abschliessend auf die bevorstehende Beschaffung eines Pionierfahrzeugs hin. Dann ist die Feuerwehr Geissberg voll ausgerüstet, um die Sicherheit in den drei Gemeinden zu gewährleisten.

Vor und nach dem Mittagessen im Magazin, das für einmal als Festwirtschaft diente, hatte die Bevölkerung Gelegenheit, das neue Gebäude zu besichtigen. Eine Probe ihrer Einsatzbereitschaft gaben die Feuerwehrleute am Nachmittag mit einem kurzen Schaumeinsatz an einem alten Nachbarhaus.

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