Brugg-Windisch
Ein neuer Marktplatz für ein attraktives Studentenleben an der FHNW

Velo oder Studentenjob gesucht? Eine neue Internetplattform soll zum Campus-Start den Austausch zwischen Studierenden, Unternehmern und privaten Anbietern in der Region Brugg-Windisch fördern.

Claudia Meier
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Die neue Internetplattform wird Anfang August aufgeschaltet. ZVG

Die neue Internetplattform wird Anfang August aufgeschaltet. ZVG

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Suchen Sie jemanden, der Ihnen im Sommer regelmässig den Rasen mäht? Steht im Keller ein verwaistes Fahrrad, über das sich eine sportliche Studentin freuen würde? Wollen Sie ein neues Sofa und würden das alte gerne einer Studenten-WG anbieten?

Oder haben Sie gar selber günstigen Wohnraum für Studierende anzubieten? Wo können sich Studierende günstig verpflegen? In welchen Geschäften bekommen sie besondere Vergünstigungen?

Diese und weitere Fragen stellen sich die Studierenden bereits heute. Rechtzeitig zur Campus-Betriebsaufnahme und zum Studienbeginn an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) am 16. September wird es nun eine neue Internetplattform für die Region Brugg-Windisch geben.

«Diese neue Plattform soll ein Bindeglied zwischen Studierenden und der Bevölkerung in der Region sein», sagt Verena Rohrer, Leiterin regionale Standortförderung Brugg Regio.

Seit Anfang Jahr beschäftigt sich Rohrer mit dem Aufbau des kostenlosen Internetangebots www.marktplatz-fhnw.ch. «Wir wollen den neuen Studierenden auch zeigen, dass wir eine attraktive Bildungsregion sind», so Rohrer zur Motivation.

Die werbefreie Website, die auf der Homepage von Brugg Regio eingebunden ist, hat folgende Themenblöcke: Wohnraum, Jobs, Marktplatz und die Rubrik «Ich suche Dich». «Jobs sind für Studierende besonders wichtig. Wer in Remigen beispielsweise ein passendes Jobangebot entdeckt, wird die Busfahrt gerne auf sich nehmen», betont Rohrer.

Die Plattform ist – mit Ausnahme der Rubrik «Ich suche Dich» – für alle zugänglich. «Die Bereiche Lernunterstützung, Freizeit und Partnerschaft sind nur für Studierende mit FHNW-Login vorgesehen», erklärt Rohrer.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind Angebote von Unternehmen in den Sparten Essen/Trinken, Kultur und Einkaufen. «Es handelt sich aber nicht um eine reine Firmenplattform. Der Nutzen für die Studierenden – mit Rabattangeboten – muss erkennbar sein», stellt Rohrer klar.

An fünf Informationsveranstaltungen wird Rohrer das neue Angebot in den einzelnen Teilregionen vorstellen. «Ich suche den Dialog mit der Bevölkerung», sagt Rohrer. Ziel sei es, die Website nach dem Aufschalten Anfang August kontinuierlich mit Inhalten zu füllen.

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