Brugg

Ein Meilenstein für die Standortförderung in der Region

Sie eröffneten das Infobüro: Richard Plüss und Verena Rohrer von Brugg Regio und Stephan Filati vom Kulturhaus Odeon. HED

Sie eröffneten das Infobüro: Richard Plüss und Verena Rohrer von Brugg Regio und Stephan Filati vom Kulturhaus Odeon. HED

Das neue Info-Büro im Brugger Kulturhaus Odeon ist eröffnet worden. In einer Rede rühmten Grossrat Richard Plüss, sowie Stadtrat Martin Wehrli das Engagement von Verena Rohrer, Leiterin der Standortförderung Brugg Regio.

Im Odeon Foyer sind zahlreiche Gäste aus der regionalen Politik zusammengekommen, um auf einen wichtigen Schritt in Sachen Standortförderung anzustossen.

In einer jeweils kurzen Rede rühmten Grossrat Richard Plüss, Mitglied der Geschäftsleitung von Brugg Regio, sowie Stadtrat Martin Wehrli das Engagement von Verena Rohrer, Leiterin der Standortförderung Brugg Regio. Auch das Entgegenkommen von Odeon-Chef Stephan Filati wurde gelobt.

«Erwartungen steigen»

Wehrli weist auf den ausgezeichneten Standort des neu eröffneten Infobüros hin und freut sich auf Spontanbesucher, die sich aus der belebten Zone am Bahnhof ins Odeon Foyer locken lassen. «Mit dem Platz im Scheinwerferlicht steigen aber auch die Erwartungen», warnt er.

Bisher musste man sich am Standort des Servicecenters beim Berufs- und Weiterbildungszentrum BWZ in Windisch über Freizeitaktivitäten und Unterkünfte informieren. Dieses sei schwer auffindbar und habe keine Spontangäste angelockt.

Richard Plüss hielt fest, dass die Region Brugg im Dreieck zwischen Baden, Aarau und Lenzburg eine wertvolle Position einnimmt, in der man sich behaupten müsse. Mit dem Beschluss des Campus-Neubaus seien spürbar neue Türen geöffnet worden.

Das Anliegen, ein zentrales Infobüro einzurichten, wurde schon vor Jahrzehnten vom Verein Tourismus Region Brugg aufgenommen, der damals noch Verkehrsverein Brugg und Umgebung hiess.

Bemühungen, einen Platz im Geschoss unter dem Hotel Terminus zu ergattern, scheiterten. Die Standortförderung der Brugg Regio besitzt mehr Ressourcen und sollte daher mehr Wirkung erzeugen.

Laut Rohrer steht der Standortförderung ein Jahresbudget von etwas weniger als 200’000 Franken zur Verfügung.

Neu wird prioritär das Thema Campus Brugg-Windisch ins Auge gefasst. Rohrer will eine Online-Plattform einrichten, die zwischen Studenten und Region vermittelt. Studenten sollen sich unter anderem in den Bereichen Jobs, Freizeit und Wohnen orientieren können.

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